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Starke Kutscher aus dem Löwenberger Land

Titanen der Rennbahn Starke Kutscher aus dem Löwenberger Land

Beim 15. europaweiten Kaltblutrennen in Brück (Potsdam-Mittelmark) hatten auch Pferdesportler aus Oberhavel einige heiße Eisen im Feuer. Die Züchter Andreas Schmidt aus Grüneberg sowie Roland und Martin Grüber aus Teschendorf und Grieben holten mit ihrem Team zahlreiche gute Platzierungen und waren bei den Zweispännern das erfolgreichste Team.

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Tobias Pfitzmann aus Linde landete mit den Kaltblütern Ronja-Mauritius und Linus trotz fehlerfreier Runde auf dem 8. Platz.

Quelle: Margot Schöning

Grüneberg/Brück. „Schade, die Jubiläums-Titanen sind schon vorbei“, sinniert der Grüneberger Andreas Schmidt, Kaltblutzüchter und begeisterter Kutscher. Er verfolgt fasziniert den letzten Wettbewerb beim europaweiten Kaltblutrennen in Brück (Potsdam-Mittelmark). Der Kraatzer Egbert Much jagt im Kampfwagen mit den Schwergewichten Emmes, Endorra, Emma und Enzo von Grüneberg um die Bahn. Schmidt gehören die Pferde gemeinsam mit dem Teschendorfer Martin Grüber.

Für Egbert Much, selbst erfolgreicher Turnierveranstalter, wird es am Ende der erste Platz in der Römerwagen-Gesamtwertung. Einen Tag zuvor wurde er noch von den Brücker Publikumslieblingen geschlagen. Platz eins ist nun der erfolgreiche Abschluss für das Team Grüber/Schmidt. Sie sind bei den Zweispännern die erfolgreichste Mannschaft. „Dabei sein ist alles“, sagt Andreas Schmidt und alle nicken zustimmend. „Die Titanen der Rennbahn sind großartig. Unser Team freut sich das ganze Jahr darauf. Hier treffen wir die Kaltblutfreunde aus ganz Europa.“ Und doch stimmt es nicht mit dem „Nur-Dabeisein“. Wenn Schmidt, Bodo Kleemann, Freund Hagen Prengel sowie Roland und Martin Grüber aus Teschendorf und Grieben in den Parcours einfahren oder die Startlinie beim Wagenrennen überqueren, dann packt es sie, dann wollen sie gewinnen.

Das geht auch Tobias Pfitzmann so, der jedes Jahr die „grüne Saison“ in Linde mit einem Turnier eröffnet. Vom Titanen-Virus gepackt, kaufte sich der Züchter erfolgreicher Vielseitigkeitspferde die beiden Kaltblüter Ronja-Mauritius und Linus und fuhr zum ersten Mal in Brück. Für das Grüber/Schmidt-Team schafft er fehlerfrei einen 8. Platz. Für die erfahrenen Kutscher Bodo Kleemann wurde es mit Emmes und Endorra ein 4. Platz im zweispännigen Hindernisfahren, ein 9. Rang beim zweispännigen Wagenrennen und für Andreas Schmidt ein 2. Platz im zweispännigen Hindernisfahren mit Emma und Enzo von Grüneberg.

Schmidt ist als Chef der Kraatzer Agrar GmbH unter anderem verantwortlich für 19 Mitarbeiter, über 300 Milchkühe und über 60 Mutterkühe. In Brück schöpft er Kraft. Die beiden jungen Amazonen Ulrike Piwonka und Daniela Dill bescheren im Rennreiten ohne Sattel jeweils auf Elsa von Grüneberg dem Grüber/Schmidt-Team noch 2. und 3. Plätze und sorgten so für ein gutes Gesamtergebnis für die Männer aus dem Löwenberger Land.

Die 15. Titanen der Rennbahn erfreuten am vergangenen Wochenende über 20 000 Zuschauer mit ihrem Showprogramm, rasantem Hindernisfahren, blitzschnellen Wagenrennen und dem Championat für das stärkste Kaltblut. Den Lorbeerkranz bekam in der schweren Klasse Hardy Kaufmanns 820 Kilo schwerer Rheinisch-Deutscher Wallach Corall aus Altkünkendorf bei Angermünde (Uckermark). Den Höhepunkt der diesjährigen Auflage des Kaltblut-Spektakels bot die Jubiläums-Quadrille mit fünfzehn Zehnspännern.

Von Margot Schöning

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