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Struktur weg, Punkte weg

Niederlage in Großburgwedel Struktur weg, Punkte weg

Der Oranienburger Handball-Club verliert in der 3. Liga beim starken Tabellendritten in Großburgwedel. Ab der 42. Minute mussten die Pahl-Schützlinge ohne Kreisspieler Robert Stelzig auskommmen.

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Keine Gnade für Robert Stelzig: Ab der 42. Minute musste der OHC ohne den Kreisspieler auskommen.

Quelle: AM

Großburgwedel. Das hatten sich die Oranienburger ganz anders vorgestellt. Auch wenn sie die diesjährige Stärke der Niedersachsen sehr wohl zur Kenntnis nahmen, rechneten sie sich durchaus Siegchancen aus. Diese Rechnung ging nicht auf. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Ordnung verloren“, lautete das Fazit von Trainer Christian Pahl. Das sei der Grund gewesen, weshalb sein Team den Kürzeren zog.

Die Oranienburger, die mit einem Erfolg auf Platz 3 der 3. Liga Nord hätten springen können, machten es den Gastgebern in der ersten Halbzeit nicht so leicht. Die Großburgwedeler wurden – wie an den knappen Zwischenständen zu sehen ist- lange nicht von der Leine gelassen. Der OHC hielt ein 2:2, 7:6, 10:10 und 11:11 kurz vor dem Wechsel. „Da spielten wir diszipliniert und konsequent, auch wenn wir in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff auf den Gastgeber hatten“, resümierte Christian Pahl. Beim 14:13 setzte der Gast eine hundertprozentige Chance in den Sand und kassierte Sekunden vorm Wechsel per Siebenmeter das 15. Gegentor zum Halbzeitstand zum 15:13 für die Turnerschaft. Unglücklicher hätte es nicht laufen können. Ebenfalls zum Nachteil für die Oranienburger erwies sich die Tatsache, dass Kreisspieler Robert Stelzig sehr früh gleich zwei Zeitstrafen erhielt (13., 22.). Und in der 42. Minute verbannten ihn die Schiedsrichter nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe auf die Tribüne verbannt – eine Schwächung für den OHC. Kapitän Robin Manderscheid bekam in der ersten Hälfte etwas mehr Einsatzminuten als noch zuletzt, um nach seiner Verletzung wieder Spielpraxis zu sammeln.

Großburgwedel hat nach dem Wechsel an der eigenen Spielanlage nicht viel geändert - trotzdem setzte sich das Team mehr und mehr ab (19:15, 22:17). Grund war die verlorene Struktur des OHC-Spiels. Eine Folge davon: Die Angriffseffektivität sank. Allein fünf todsichere Wurfversuche vergab das Team. „Wenn du dann irgendwann mit vier bis sechs Toren hinten liegst, wird es natürlich immer schwieriger“, so der Oranienburger Coach. Für ihn war dieses Spiel vor nicht einmal 300 Zuschauern ein Rückschritt. „Wir müssen daraus jetzt nur die richtigen Schlüsse ziehen.“

Der Großburgwedeler Trainer Jürgen Bätjer: „Die enge Deckung gegen Dominic Kehl war gut, dafür konnte David Sauß aber zu leicht Tore erzielen. Nach dem Wechsel war das viel besser, da waren wir hinten viel stabiler standen. Der Sieg war verdient.“

Oranienburger HC: Herold, Szabo - Bohle (3), Stelzig (2), Dömeland (1), Bruck, Liedtke, Müller (3), Kehl (8/5), Sauß (6), Kleinert (1), Manderscheid

Von Stefan Blumberg

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