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VSV-Erfolge werden vergoldet

Sportlerehrung von Landkreis und KSB VSV-Erfolge werden vergoldet

Landkreis und Kreissportbund vergeben am Freitagabend in Löwenberg die Pokale für herausragende Leistungen und ehrenamtliche Verdienste im Sport. Drei Ehrenpokal hatte der Kreis ausgelobt, doch nur zwei werden verliehen. Der VSV Havel Oranienburg und die Hennigsdorfer Judoka zählen zu den Preisträgern.

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Ausgezeichnet für ihren Höhenflug: die Volleyballer vom VSV Havel Oranienburg.

Quelle: Torsten Weigel

Oberhavel. Die Volleyballer vom VSV Havel Oranienburg schwimmen auf der Erfolgswelle – und das schon seit einigen Jahren. Besonders im Mittelpunkt: die Frauen, die 2012 in die Regionalliga aufstiegen, 2013 den Landespokal holten und nur ein weiteres Jahr später sogar den Sprung in die 3. Liga schafften. Dort rangiert das Team von Michael Bade und Ricardo Galandi in seiner zweiten Saison nun schon wieder auf Platz 2. Am Freitagabend werden die jüngsten Erfolge des erst 1997 gegründeten Vereins vergoldet.

Auf der gemeinsamen Auszeichnungsveranstaltung des Landkreises Oberhavel und des Kreissportbundes (KSB) im Löwenberger Bürgerhaus gibt es für den VSV Havel nun den Ehrenpokal für die erfolgreichste Sportabteilung, gestiftet vom Kreistagsvorsitzenden Karsten Peter Schröder (SPD). Über 60 weitere Sportler, Mannschaften und Ehrenamtler stehen auf der Auszeichnungsliste, ebenso viele Nachwuchssportler ehrt der KSB bereits am Nachmittag. Sie bekommen am Freitag noch einmal eine große Bühne für ihre Leistungen und Verdienste.

Eine weitere Wandertrophäe hat Landrat Ludger Weskamp für besondere Verdienste in der Kinder- und Jugendarbeit ausgelobt – sie geht in diesem Jahr an den Hennigsdorfer Judoverein. Eltern hatten den Club, bei dem rund 40 Nachwuchsjudoka aktiv sind, dafür vorgeschlagen. „Die werden wir wohl auch zur Ehrung entsenden“, sagt Vorstandsmitglied Anke Heidrich. „Wir sind am Samstag Ausrichter eines eigenen Turniers, da wird jede Hand beim Aufbau benötigt“, erklärt sie. Die Auszeichnung sei aber eine große Ehre für den Verein. „Es ist schön, dass auch die Eltern unsrer Nachwuchssportler ein Auge dafür haben, was unsere Trainer leisten“, sagt Heidrich. Der Judo-Nachwuchs sei zudem sehr erfolgreich. „Wir haben zwar keine deutschen Meister, sind ja nur ein Hobbyverein, aber von den Turnieren kommen die Kinder stets mit guten Ergebnissen zurück.“

Die Auszeichnungen des Landkreises sind mit einer Geldprämie in Höhe von 250 Euro verbunden. Dieser hatte eigentlich noch einen dritten Pokal ausgeschrieben. Doch wie im Vorjahr wird der Ehrenpokal des Dezernenten für Gesundheit und Soziales für beispielhafte Verdienste bei der sport-sozialen Integration nicht vergeben. Keine der eingereichten Bewerbungen konnte die Jury überzeugen.

Von Christoph Brandhorst

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