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VSV Havel: Spitzenreiter für eine Nacht

3. Volleyball-Liga der Frauen VSV Havel: Spitzenreiter für eine Nacht

Vor dem Heimspiel gegen WiWa Hamburg müssen die Drittliga-Volleyballerinnen des VSV Havel Oranienburg eine Reihe an Ausfällen beklagen. Trotzdem lösen sie ihre Aufgabe souverän und dürfen sich für eine Nacht sogar über den Spitzenplatz freuen.

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Lisa Glor (links) begann auf der Diagonalposition.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg.
3. Volleyball-Liga Frauen: VSV Havel Oranienburg – WiWa Hamburg 3:0 (25:12, 25:17, 25:20). Freudig blickten die Frauen des VSV Havel Oranienburg am Sonnabend nach dem Spiel gegen WiWA Hamburg auf die Tabelle. Nach dem ungefährdeten 3:0-Sieg gegen das Team aus dem Norden kletterten die Volleyballerinnen von der Havel zumindest für eine Nacht auf den Spitzenplatz. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut.

Bereits zu Beginn der Woche erreichten das Trainerduo Michael Bade und Ricardo Galandi Hiobsbotschaften. Drei Krankmeldungen sowie beruflich bedingte Absagen von Julia Rienhoff und Libera Katja Joachim ließen den Kader für das Spiel schrumpfen. Schnell war klar: Bade, der diesmal ohne seinen Co-Trainer auskommen musste, brauchte einen Masterplan. „Zu unserem Glück konnte aber auch Hamburg nicht in Bestbesetzung antreten“, so Bade. Immerhin Kathrin Temtchina stand den Havel-Frauen kurzfristig doch zur Verfügung. Der VSV begann mit Anne Tegge auf der Zuspielposition, Lisa Glor auf Diagonal sowie Frederike Fischer und Anika Zülow im Angriff. Celina Kunde wurde von Ronja Braitsch auf der Mittelblockposition unterstützt, die ihr Debüt feierte. Dabei sollte die 1,85 Meter große Studentin, die im November zum VSV stieß, ursprünglich für die nächste Saison aufgebaut werden.

Das Spiel begann ausgeglichen. Die Gäste aus Hamburg konnten zu Beginn des ersten Satzes durch ihre druckvollen Aufschläge mithalten. Doch die Havelstädterinnen wurden in der Annahme immer besser. Vor allem Kathrin Temtchina, die erstmals auf der Liberaposition agierte, brachte die nötige Sicherheit. Lisa Glor krönte ihre Aufschlagserie mit dem Satzball zum 25:12.

Im zweiten Durchgang brachte erst Anne Tegge ihr Team mit einer druckvollen Aufschlagserie in eine komfortable Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken und dem nötigen Selbstvertrauen setzten sich die Angreiferinnen des VSV immer wieder durch (25:17). Oranienburg ließ auch im dritten Abschnitt keine Schwächephasen zu, spielte druckvoll weiter und holte sich mit 25:20 verdient den zweiten Sieg im zweiten Rückrundenspiel.

„Gegen den SC Alstertal-Langenhorn müssen wir nun unsere Pflichtaufgabe erfüllen, bevor es zum Spitzenspiel gegen Rotation Prenzlauer Berg kommt“, freut sich Michael Bade schon auf die kommenden Aufgaben für den Tabellenzweiten. „Scala“ gastiert am kommenden Sonntag um 16 Uhr im Oranienburger HBI-Sportforum.

VSV Havel Oranienburg: Braitsch, Fischer, Glor, Kunde, K. Sabrowske, M. Sabrowske, N. Sabrowske, Schneider, Tegge, Temtchina, Zülow

Von Anika Zülow

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