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Vertrauen mit Erfolgen zurückzahlen

Volleyball Vertrauen mit Erfolgen zurückzahlen

Volleyball-Zweitligist SV Lindow-Gransee startet Samstag in eigener Halle und mit neuem Trainer in die Saison 2017/2018.

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Vom Parkett auf die Trainerbank: Jan-Philipp Marks.

Gransee. „Das ist etwas ganz besonderes, für mich persönlich eine Luxus-Situation“, dankt Jan-Philipp Marks dem Verein für das entgegengebrachte Vertrauen. Der neue Trainer des Volleyball-Zweitligisten SV Lindow-Gransee startet am morgigen Samstag mit seinem Team in die neue Spielzeit. Es ist Spiel eins nach der erfolgreichen Ära unter dem Trainergespann Victor Eras und Mirko Heine, das die Mannschaft 2015 sogar zur Meisterschaft in der 2. Bundesliga Nord führte.

Bis zum Sommer trug Marks selbst noch das grün-weiße Trikot, aus gesundheitlichen Gründen steht er ab sofort aber nicht mehr auf, sondern neben dem Spielfeld. „Ich habe noch immer mit einer Verletzung am Handgelenk zu kämpfen, außerdem plagen mich seit jeher Rückenschmerzen“, gibt er zu. Ein Bandscheibenvorfall im Januar zwang den erst 25-Jährigen, der in der Bundesliga einst für Generali Unterhaching und die Powervolleys Düren auf der Platte stand, zur schmerzhaften Entscheidung. „Ich will später vielleicht auch noch Sport machen, zumindest freizeitmäßig oder mit der Familie“, spricht aus ihm die Vernunft. Marks widmete sich also seiner Tätigkeit an der Seitenlinie, empfand die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison als sehr gelungen: „Die Jungs haben sich seit Anfang August eigenständig um ihre Athletik gekümmert, in den letzten vier Wochen wurde das Training mit dem Ball intensiviert.“ Die Resonanz war zufriedenstellend, der Großteil des Kaders anwesend, weshalb der Neu-Coach einen guten ersten Eindruck hat. „Die Motivation und die Intensität stimmen. Wir sind alle bereit, uns zu verbessern“, sagt Jan-Philipp Marks, der sich auf den Saisonstart freut.

Morgen ab 18 Uhr bittet man als Fünfter der vergangenen Saison den letztjährigen Sechsten DJK Delbrück in der Granseer Dreifelderhalle zum Duell. „Das ist gleich ein echter Gradmesser, der uns ordentlich fordern wird. Wir wollen aber zeigen, dass sich die harte Vorbereitung gelohnt hat. Unser Ziel ist es, mit einem Sieg in die Saison zu starten“, gibt der gebürtige Hamburger die Marschroute vor. Mit von der Partie sind dann auch die fünf Neuzugänge Matthias Penk (Netzhoppers KW-Bestensee), Christian Guß (TSGL Schöneiche), Felix Göbert (VC Olympia Berlin), Lukas Hebling (VC Olympia Berlin, Meister 2015 mit Lindow-Gransee) und der frisch gebackene deutsche Beachvolleyball-Vizemeister Eric Stadie (zuletzt Berliner VV). „Die meisten kannte ich bereits, sie passen super in die Mannschaft rein und hinterließen einen tollen Eindruck“, berichtet Marks über die neuen Gesichter. Ohnehin sei die interne Stimmung bestens, was auch am Verhalten seiner Schützlinge liege. „Es gab bisher keine persönlichen Konflikte, ich musste noch nicht den typisch bösen Trainer mimen“, witzelt Jan-Philipp Marks.

Überhaupt ist der Volleyball-Zweitligist ambitioniert, sieht sich auch dank der Doppelbesetzung auf jeder Position schlagkräftig genug, um abermals in der oberen Tabellenregion zu landen. „Die Liga ist nicht nur ausgeglichen, sie ist auch sehr stark“, spricht der neue Trainer aus Erfahrung. Laut seiner Aussage kann eigentlich jeder jeden schlagen, so dass er sich folgende Motivation auf die Fahne geschrieben hat: „Ich möchte mit der Mannschaft eine bessere Platzierung als im Vorjahr erreichen.“ Dringend notwendig ist dafür eine bessere Bilanz vor dem heimischem Publikum, acht Siege in der letzten Saison in 13 Partien stellten die Verantwortlichen keineswegs zufrieden. Eine Statistik, die schon am Samstagabend in erfreulichere Bahnen gelenkt werden soll.

Kader des SV Lindow Gransee:

Jan-Philipp Marks (Trainer), Martin Pomerenke (Libero/Zuspiel), Matthias Penk (Zuspiel), Ole Schwerin (Zuspiel), Romulo Galiao Goncalves, Christian Guß, Toni Hellmuth, Paul Boock (alle Mittelblock), Wito Krüger, Nicolai Kracht, Eric Stadie, Nicolas Marks (alle Außenangriff), Felix Göbert, Lukas Hebling (Diagonal).

Von Marius Böttcher

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