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Von zaghaften Versuchen bis zu feinen Spielzügen

Handball Von zaghaften Versuchen bis zu feinen Spielzügen

Jede Menge spannende Spiele, schicke Pokale und glückliche Ausrichter: Mehr als 800 Sportler kommen zum Handball-Jugendcup des Oranienburger HC.

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Die jungen Talente, hier ist OHC-Spieler Claas Störmer am Ball, bewiesen ihr Können.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Zwei Tage, 64 Teams, 178 Spiele und über 800 Sportler. Zum 18. Mal veranstaltete der Oranienburger HC den Jugendcup, erneut war die Veranstaltung ein voller Erfolg. „Wir sind super zufrieden. Die Stimmung war gut und es gab keine schweren Verletzungen“, bilanzierte OHC-Präsident Thomas Stahlberg. Gemeinsam mit Martin Siegler und Christian Riedel bildete er den Kern des Organisationsteams. Unterstützt wurde das Trio von vielen helfenden Händen aus dem Verein.

Auf sechs Rasenplätzen tummelten sich die jungen Sportler. Ein Spiel dauerte zweimal zehn Minuten, die meisten Vertretungen mussten im Turnierverlauf viermal ran. „Das reicht bei den Temperaturen auch“, lachte Dirk Klasen, der die weibliche C-Jugend des OHC betreute. In der Hitzeschlacht am Sonnabend achtete er darauf, das seine Mädels reichlich trinken. „Ich bin zufrieden, wir wollten Spaß haben und den hatten wir auch.“

Von zaghaften Versuchen bei den Minis, bis zu feinen Spielzügen in den höheren Altersklassen bekamen die Zuschauer abwechslungsreiche Handballkost geboten. Für einige Teams ging es dabei um einen lockeren Saisonausklang, andere Vertretungen probten bereits den Ernstfall für die kommende Spielzeit. „Wir haben das sportlich ernst genommen“, sagte Martin Richter, der mit seiner männlichen B einen Erfolg für die Veranstalter erkämpfte.

Neben den Platzhirschen des ausrichtenden OHC schickten mit der TSG Liebenwalde und dem HSV Oberhavel zwei weitere Vereine aus der Region ihre Mannschaften ins Rennen. „Der Jugend-Cup ist eine sehr schöne Sache, ich bin zum 7. Mal dabei“, bemerkte HSV-Trainerin Heike Sabrautzki. Sie hob die familiäre Atmosphäre hervor und lobte den reibungslosen Ablauf. „Für die Kinder ist es eine super Möglichkeit, direkt vor der Haustür zum Handball zu greifen. Viele Eltern und Großeltern kommen mit und feuern ihre Sprösslinge an. Die Stimmung ist super.“ Bei allem Spaß sei es auch eine gute Gelegenheit, ein Auge auf die Konkurrenz der kommenden Saison zu werfen. „Hier lernen wir neue Mannschaften kennen und können Erfahrungen sammeln“, betonte HSV-Talent Angelina Kersten. Die 12-Jährige landete mit den D-Mädchen auf dem 3. Rang – es war eine von zehn Podestplatzierungen der Oberhavel-Teams.

Fünf Siege, einmal Silber und vier Bronzeergebnisse konnten die Regionalvertreter beim 18. Jugendcup einheimsen. Der Lohn waren schicke Pokale, die von Oranienburgs stellvertretenden Bürgermeister, Frank Oltersdorf und dem Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann überreicht wurden.

Um den Plan zu entzerren fanden die Spiele der älteren Jahrgänge am Sonnabend statt, die jüngeren Klassen griffen dann Sonntag zum runden Leder. „Einige Vereine haben auf dem Rasen ihr Lager aufgeschlagen“, bemerkte Thomas Stahlberg im Hinblick auf die kleine Zeltstadt, die sich am Rand des Turniergeländes gebildet hatte. „Mit Ausnahme einiger heißer Stunden und einer kurzen Regenunterbrechung hatten wir diesmal auch Glück mit dem Wetter.“ Dank gelte neben den Helfern vor allem auch den verlässlichen Partnern. So spendierten die Oberhavel-Kliniken etwa die Mahlzeiten und Rewe stellte einen großen Wasservorrat zur Verfügung.

Von Torsten Weigel

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