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Zwei Leckerbissen auf der Karte

Oberhavelderby Oranienburg II gegen Hennigsdorf Zwei Leckerbissen auf der Karte

Sie laufen sich immer wieder über den Weg: Männerteams des Oranienburger HC und von Motor Hennigsdorf. Es gab Zeiten, in denen sich die ersten Mannschaften beider Vereine duellierten.

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Oranienburgs Jörg Strauchmann (rechts) und Hennigsdorfs Sebastian Gisder beharken sich am Kreis (Szene aus der Vorsaison).

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg/liebenwalde. Mittlerweile heißen die Punktspielpaarungen bei den Männern eher Oranienburg II gegen Hennigsdorf I, so wie heute Nachmittag um 16Uhr, wenn es in der MBS-Arena um Verbandsliga-Punkte geht. Jean Gstrein, Routinier bei Motor Hennigsdorf, kennt beide Konstellationen. "Ich habe noch die Spiele mitgemacht, als es gegen den OHC I ging. Das war die Zeit, als es den Machtwechsel im Kreis von uns zum OHC hin gab", erinnert sich der 36-Jährige. "Damals wie heute hat meistens der OHC gewonnen." Die hohe Qualität der Spiele von früher schätzt Jörg Strauchmann. Er darf sich getrost OHC-Urgestein nennen, spielte in der Regionalliga für die Kreisstädter und wurde danach fester Bestandteil der Zweiten. Der 42-Jährige: "Die schönsten Zeiten waren die, als wir gegen Rainer Hebbe & Co. gespielt haben." In der vergangenen Saison gingen beide Spiele klar an den OHCII (26:16, 31:21). "Ich kann mich nicht an einen Sieg von uns gegen den OHC erinnern. Der letzte Auswärtssieg liegt etwa ein Jahr zurück. Wir würden gern mal wieder in einer fremden Halle gewinnen. Warum nicht beim OHC?", fragt sich Jean Gstrein. Er weiß die momentane Stärke des OHC nach den Niederlagen im Pokal in Eichstädt (23:24) und in Wusterwitz (19:20) nicht einzuschätzen. "Nach der Punktspielniederlage in Wusterwitz glaube ich, dass der Meisterschaftszug für den OHC II eh abgefahren ist. Altlandsberg II wird sich das nicht nehmen lassen." Das sieht Jörg Strauchmann anders. "Die Saison ist lang. Am nächsten Spieltag kommt Altlandsberg zu uns. Die werfen zwar viele Tore, sind aber anfällig." Vorm heutigen Spiel sagt der OHC-Kreisläufer: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir es verlieren."

Ein anderer Knüller steigt heute um 16 Uhr in Liebenwalde. Zum Gipfeltreffen in der Verbandsliga Nord der Frauen empfängt der Tabellenzweite TSG Liebenwalde den Spitzenreiter Finowfurter SV. Beide sind noch verlustpunktfrei. In den vergangenen beiden Spielserien machten die Gastgeberinnen ihre Hausaufgaben (19:15, 17:12), auswärts hieß es jeweils Remis (14:14, 11:11). "Ich lehne mich ungern weit aus dem Fenster, denke aber, dass wir Finowfurt schlagen können", sagt TSG-Trainer Dirk Stegemann. Wohlwissend, dass ihm Friederike Giese (Auslandsaufenthalt) und Luisa Heise (krank) schmerzlich fehlen. Als eine Bank stuft der Coach die eigene Abwehr ein. "Wir blieben bislang immer unter 20 Gegentore. Unsere Waffe ist allerdings das schnelle Spiel nach vorn. Wenn wir das wieder aufziehen können, ist was machbar." Ein Sieg wäre ein kleiner Schritt Richtung großes Ziel: Aufstieg.

Von Stefan Blumberg

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