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Olympia-Regatta wird verlängert

Großsegel am deutschen 470er Boot zerfetzt Olympia-Regatta wird verlängert

Erst herrschte am Montag in der Guanabara-Bucht in Rio de Janeiro Flaute. Dann kam ein Sturm auf, der das Großsegel des Bootes der 470er Klasse von Annika Bochmann aus Falkensee und Marlene Steinherr aus Berlin zerfetzte. So wurden die olympischen Rennen Nummer acht bis zehn dieser Bootsklasse auf Dienstag verlegt.

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Das Boot von Annika Bochmann (M.) und Marlene Steinherr (r.) wurde in Rio de Janeiro schon zum zweiten Mal beschädigt.

Quelle: DPA

Rio de Janeiro, Rio de Janeiro.
Für die deutschen Seglerinnen Annika Bochmann aus Falkensee und Marlene Steinherr aus Berlin geht es bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in die Verlängerung. Am Montag (Ortszeit) mussten die drei letzten Wettfahrten der Vorrunde in der 470er Klasse der Frauen abgesagt werden.

Zunächst verhinderte eine Flaute in der Guanabara-Bucht vor der Olympiastadt den Start der achten Wettfahrt. Wenig später wurde dann das Regattagebiet von einer Sturmwalze überrollt. So wurden die Rennen acht bis zehn in dieser Bootsklasse nicht mehr gestartet.

Der Sturm war so stark, dass Annika Bochmann und Marlene Steinherr an ihrem Boot das Großsegel einbüßten. „Es ist vollkommen zerrissen, das waren sicher acht Beaufort Windstärke“, berichteten die 25-jährige Steuerfrau aus Falkensee und ihre fünf Jahre ältere Vorschoterin aus Berlin. Bei der Vermessung der Boote am Montag vor einer Woche vor dem ersten Olympiastart hatten sie ein Ersatzsegel bei der Wettkampfjury angemeldet.

Das zerrissene Großsegel war bereits der zweite Schaden, den das Boot von Annika Bochmann und Marlene Steinherr bei den Olympischen Spielen erlitt. In der vierten Wettfahrt am vergangenen Donnerstag ging bei ebenfalls starkem Wind der Mast zu Bruch. Dadurch waren die beiden deutschen Seglerinnen in der Gesamtwertung der 470er Klasse der Frauen auf den 19. und damit vorletzten Platz zurückgefallen.

Am Sonntag in der sechsten und siebenten Wettfahrt kamen Annika Bochmann und Marlene Steinherr dann auf die sehr guten Plätze drei und fünf. Sie verbesserten sich damit im Gesamtklassement auf Rang 14 und können sich damit sogar noch Hoffnungen machen, das eigentlich für Mittwoch geplante Medaillenrennen der besten zehn Boote zu erreichen.

In der Gesamtwertung in Führung liegen dir Britinnen Hannah Mills und Saskia Clark, die vor vier Jahren in London Olympia-Zweite geworden waren, mit vier Punkten Vorsprung vor Annie Haeger und Briana Provancha aus den USA. Auf dem bronzenen Rang liegen derzeit mit Lara Vadlau und Jolanta Ogar die Weltmeisterinnen der Jahre 2014 und 2015 aus Österreich.

Die olympischen Wettfahrten Nummer acht, neun und zehn in der 470er Klasse der Frauen sollen nun am Dienstag ab 13.10 Uhr (Ortszeit) nachgeholt werden.

Von Axel Eifert

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