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Olympiasieger Brendel als Weihnachtsmann

MAZ-Weihnachtsaktion Olympiasieger Brendel als Weihnachtsmann

Poch, poch, poch hämmerte der Weihnachtsmann an die Stubentür. Der rote Riese war kein Geringerer als Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel. Der Hüne besuchte im Rahmen der MAZ-Weihnachtsaktion zu Gunsten des AWO-Familienhauses in kompletter Weihnachtsmann-Montur den Kindergarten Schulplatz in Potsdam.

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„Seid Ihr auch alle artig?“, fragte der Weihnachtsmann. Die Kinderschar antwortete lauthals: „Jaaa!“

Quelle: Fotos: Stähle, Stein, Morgner

Potsdam. „Wer klopft an der Tür an – poch, poch, poch der Weihnachtsmann“, sangen die Mädchen und Jungen des Kindergartens Schulplatz in Potsdam-Bornstedt und warteten gespannt, wer gleich den Raum betritt. Der Weihnachtsmann ließ sich am Dienstag nicht zweimal bitten und begrüßte die Kinder mit dunkler Stimme. Die kleine Lotta (4) zeigte Mut, setzte sich auf den Schoß des Geschenkeboten und sagte sogar ein Gedicht auf. Dann verteilte der rote Riese kleine Präsente.

Unter dem Kostüm mit rotem Mantel, ausgestopftem Bauch und roter Zipfelmütze sowie dem weißen Haar samt Rauschebart steckte Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel. Der zweifache Familienvater – Tochter Hanna ist fünf Jahre alt und Sohn Emil zwei – entpuppte sich als erprobt im Umgang mit den drei- bis vierjährigen Kids aus der Gruppe der Erzieherinnen Franziska Richter, Katharina Szilagyi und Gizem Unsal in der Einrichtung des Landessportbundes. Kita-Leiterin Kerstin Reinsberg zeigte sich ebenso begeistert wie Reiner Rabe von der Firma ZAL in Ludwigsfelde, der die Aktion für 1000 Euro zu Gunsten des AWO-Familienhauses ersteigert hatte. „Das ist eine tolle Geschichte in der Weihnachtszeit, wenn so ein berühmter Sportler für die Kinder den Weihnachtsmann spielt und wie man sieht, diesen eine riesige Freude bereitet“, meinte Rabe über einen der fünf Teile der MAZ-Weihnachtsaktion. Brendel ging in seiner Premierenrolle voll auf. Ächzend erhob er sich von der Couch mit der Bemerkung: „Ich bin nicht mehr der Jüngste, ich habe eine lange Reise hinter mir.“

Letzteres stimmte tatsächlich. Denn Brandenburgs Sportler des Jahres 2015 hat gerade ein vierwöchiges Trainingslager in Melbourne/US-Bundesstaat Florida hinter sich. Dort war der 1,92-Meter-Hüne zwar nicht mit dem Rentierschlitten unterwegs, sondern im angestammten Einer-Canadier. In dem Indianerboot paddelte er auf dem Wasser binnen vier Wochen locker 600 Kilometer zurück und legte damit schon die ersten Grundlagen für den langen Weg zu den Olympischen Spielen in Rio im August 2016. Dort will Brendel seinen Titel über 1000 Meter verteidigen. Er weiß: Wie Bonbons werden dort die (Gold-)Medaillen nicht verteilt. „Für Olympia musst du alles geben, damit sich der Traum erfüllt“, so der Potsdamer, der am Dienstag mit seinem Besuch bei den Kita-Kids schon mal einen Weihnachtswunsch wahr werden ließ.

Sportfan Lutz Noeske hatte den Weihnachtsmann übrigens sofort erkannt. Der 56-Jährige kam extra aus Berlin angereist und ließ sich in die mitgebrachten Olympiabücher ein Autogramm von Weihnachtsmann Brendel geben.

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Der rote Riese war kein Geringerer als Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel. Der Hüne besuchte im Rahmen der MAZ-Weihnachtsaktion zu Gunsten des AWO-Familienhauses in kompletter Weihnachtsmann-Montur den Kindergarten Schulplatz in Potsdam.

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Von Peter Stein und Sebastian Morgner

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