Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Oranienburger HC erst im Finale gestoppt

Handball Oranienburger HC erst im Finale gestoppt

Das sah gut aus, was die Männer von Christian Pahl aufs Parkett brachten. Beim 8. MBS-Cup setzte sich der Oranienburger HC stark in Szene – und ebnete sich den Weg bis ins Finale. „Kompliment an die Jungs. Ich bin sehr zufrieden mit dem, wie sie sich präsentiert haben“, fand Pahl lobende Worte. Er zeigte sich mit der Umsetzung der einstudierten Abläufe zufrieden.

Oranienburg 52.7537284 13.236681
Google Map of 52.7537284,13.236681
Oranienburg Mehr Infos
Nächster Artikel
Olympia-Regatta wird verlängert

OHC-Kapitän Robin Manderscheid (am Ball) ackerte unermüdlich. Gegen Dresden reichte es trotzdem nicht. Sein Team verlor das Finale mit 14:21.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Das sah gut aus, was die Männer von Christian Pahl aufs Parkett brachten. Beim 8. MBS-Cup setzte sich der Oranienburger HC stark in Szene – und ebnete sich den Weg bis ins Finale. „Kompliment an die Jungs. Ich bin sehr zufrieden mit dem, wie sie sich präsentiert haben“, fand Pahl lobende Worte. Er zeigte sich mit der Umsetzung der einstudierten Abläufe zufrieden. Mindestens genau so wichtig für ihn: „Die Körpersprache war gut. Die Jungs hatten Lust und das hat man ihnen angesehen.“

200 Zuschauer konnten sich bereits am Sonnabend ein Bild davon machen, welche Durchschlagskraft die Kreisstädter nach knapp fünf Trainingswochen entwickelt haben. In allen Vorrundenspielen sorgte der OHC für klare Verhältnisse und ließ zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde. 22:13 gegen Bad Blankenburg, 25:9 gegen Magdeburg II und 21:16 gegen Bernburg – so ließt sich die Chronik des ersten Turniertages. Dabei zeigten sich die Hausherren in der Abwehr hellwach und im Angriff variabel. „Das sah gut aus“, freute sich auch OHC-Präsident Thomas Stahlberg, der den Gruppensieg seines Vereins aus nächster Nähe miterlebte.

„Die Oranienburger haben einen guten Eindruck hinterlassen. Sie haben eine starke Truppe beisammen“, zollte Jörn Schläger, Trainer des HSV Bad Blankenburg, der Heimmannschaft Respekt. Während er mit dem Auftritt seiner eigenen Mannen „nicht sonderlich zufrieden“ war, zeigte er sich vor allem von einem Spiel angetan – dem Halbfinale des OHC gegen Schwerin. „Das war Werbung für den Handball“, kommentierte Schläger den Schlagabtausch der beiden Ligakontrahenten aus der Nord-Staffel der 3. Liga. Nach einem Fehlstart (8:11) drehte der OHC das Spiel, gewann am Ende mit 16:14 und zog ins Endspiel ein. „Wir haben eine gute Mentalität gezeigt“, freute sich OHC-Keeper Simon Herold.

Ganz nach Belieben konnten die Hausherrem dem Turnier ihren Stempel allerdings nicht aufdrücken. Der HC Elbflorenz aus Dresden, ein Zweitligaaspirant aus der Ost-Staffel der 3. Liga, spielte sich ebenso souverän ins Finale. Dort kam es dann zum Kräftemessen der beiden auffälligsten Teams des MBS-Cups – mit dem besseren Ende für die Sachsen. Die hoch aufgeschossenen Gäste nutzten OHC-Fehler gnadenlos aus. „Ich kann nicht meckern, es lief genauso, wie

Und nun? „Bei aller Freude sollten wir den Ball flachhalten und das Turnier nicht überbewerten“, mahnt Christian Pahl. Der Cup sei zwar ein erster Gradmesser gewesen, ließe aber noch keine Rückschlüsse auf den Saisonstart zu. Am 3. September startet der OHC mit einem Heimspiel – erneut geht es dann gegen den SV Mecklenburg-Schwerin. „Der Erfolg aus dem Halbfinale wird dann keine Rolle mehr spielen“, ist sich Pahl sicher. Deswegen sei es wichtig, in den kommenden Wochen konzentriert weiterzuarbeiten. „Aber erst einmal haben die Jungs ein paar Tage Pause. Das haben sie sich verdient.“ Denn der MBS-Cup war für alle Beteiligten – Spieler, als auch Verantwortliche – ein Kraftakt. „Ich bin jetzt durch. Es waren ja nicht nur die beiden Turniertage, sondern auch noch die Arbeitswoche und das Training davor“, brachte es OHC-Shooter Dominic Kehl auf den Punkt.

Von Torsten Weigel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.