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170 Starter beim Drei-Stunden-Rennen

Letztes Rennen beim MC Dreetz 170 Starter beim Drei-Stunden-Rennen

Auf dem Gelände des MC Dreetz gab es noch einmal einen Höhepunkt, es ging im letzten Rennen um den ADAC-Cup sowie um die Landesmeisterschaft der Endurosportler für Berlin und Brandenburg. 170 Starter faden sich dann an der Startlinie ein und begeisterten die vielen Zuschauer mit spannenden Zwei- und Dreikämpfen.

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Schnell hatte sich das Teinehmerfeld über die ganze Strecke verteilt.

Quelle: Foto: privat

Dreetz. Am Samstag fand das letzte Rennen im Jahreskalender auf dem Gelände des MC Dreetz statt. Es war gleichermaßen der Finallauf für den ADAC-Cup und für die Landesmeisterschaft der Endurosportler für Berlin und Brandenburg. Nachdem sich bereits eine Woche vorher abzeichnete, dass nicht nur Spitzenfahrer der Meisterschaften die letzten wichtigen Saisonpunkte sammeln wollen, sondern auch viele Gaststarter nicht nur aus der Region nach Dreetz kommen, war klar; es wird ein volles Fahrerfeld. Schließlich wurden 170 Aktive gezählt, darunter auch drei Frauen und zahlreiche bekannte Namen der Offroadszene.

Nach einer Einführungsrunde rollten die Teilnehmer zur Startzone und ließen die Motoren aufheulen. Die Strecke war durch das Enduroteam OPR so vielseitig gestaltet, wie es das Gelände nur zuließ. Es gab Auf- und Abfahrten, dann mussten zahlreiche Hindernisse (Baumstämme, Betonröhren und ein Steinfeld) überquert werden, bevor die neu gestaltete Moto-Crossstrecke mit den Sprüngen und dem kräftezehrende tiefen Dreetzer Sand durchpflügt werden musste. Neben weitläufigem auf und ab auf dem Außengelände ging es auf dem eigentlichen Vereinsparkplatz dann etwas enger zu. Die 170 Motorräder frästen tiefe Spuren in die 8,5 km lange Strecke, sodass es für alle schwer war, die Drei-Stunden-Fahrzeit fehlerfrei zu absolvieren. Den Einzelfahrern blieb nur ein kurzer Tankstopp zum Verschnaufen und Brille wechseln. Da hatten es die 34 Teams angenehmer, hier teilten sich zwei Fahrer diese Marathondistanz.

Unter den „üblichen Verdächtigen“ um den Cup waren in der Teamklasse die Gaststarter prägend für den Lauf in Dreetz. Gestandene Piloten, sowohl aus dem Enduro- und Motocrosslager wie Enrico Ryl, Sebastian Günter, Tino Heinze und Robert Riedel kämpften hier Rad an Rad.

Unter den Augen der zahlreichen Zuschauer gab es spannende Zwei- und Dreikämpfe auf der Piste. Trotz allem Ehrgeiz zeigten sich die Piloten stets von der fairen Seite und Zusammenstöße blieben aus. Der einzige Einsatz des bestens organisierten medizinischen Personals begründete sich in der zu Rennbeginn etwas zu beherzten Fahrt eines Teilnehmers. Ansonsten waren die Sanitäter glücklicherweise in die Rolle von Rennbeobachtern verbannt worden.

Nach langen 180 Minuten wurde die Kräfte zehrende Tortur mit der karierten Flagge beendet. Den Teilnehmern sah man die Erschöpfung des Rennens an. Die Rennleitung war glücklich über die gelungene Sportveranstaltung, die ohne die vielen Helfer nicht möglich gewesen wäre. Die jeweils fünf Besten der einzelnen Wertungsklassen wurden bei der Siegerehrung mit Pokalen ausgezeichnet und darüber hinaus nahmen alle Fahrer eine Teilnehmermedaille entgegen. Für die drei Enduroamazonen gab es zusätzlich ein kleines Präsent als Zeichen der Anerkennung für ihre gezeigte Leistung. Ergebnisse, Infos und weitere viele Bilder sind unter www.mc.-dreetz.de zu finden.

Von Nils Hanitzsch

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