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Aufschwung beim Faustball-Nachwuchs

Faustball Aufschwung beim Faustball-Nachwuchs

Die Nachwuchsarbeit bei den Fehrbelliner Faustballern ist nicht leicht. Als Bundesligist muss der verein auch eine Nachwuchsmannschaft melden. Jahrelang bekam man gerade ein Team zusammen, doch durch die engagierte Arbeit von Trainer Henning Christ sind es derzeit sogar zwei Teams. 15 Jungen und Mädchen sind regelmäßig beim Training.

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Derzeit haben die Fehrbelliner Faustballer sogar zwei Nachwuchsmannschaften.

Quelle: Foto: privat

Fehrbellin. Eine gute, kontinuierliche Nachwuchsarbeit ist der Wunsch eines jeden Vereins. Was beim Fußball und Handball schon nicht einfach ist, ist bei einer Randsportart wie dem Faustball noch viel komplizierter. „Als Bundesligist müssen wir eine Nachwuchsmannschaft haben, das war nicht immer einfach“, gestand der Fehrbelliner Kapitän Marten Christ. Einige Jahre kümmerte er sich um die Nachwuchsbetreuung, seit zwei Jahren macht es sein Bruder Henning. „Wir haben immer ein Team zusammenbekommen, zeitweise war es ein Mädchenteam, dann eine gemischte Mannschaft, jetzt haben wir sogar zwei Teams“, berichtete Marten Christ. Derzeit hat in Fehrbellin mal keine Nachwuchssorgen. „Aktuell sind es 15 Jungen und Mädchen beim Training“, freute sich Marten Christ. Da half auch ein Zufall, eine Fehrbelliner Fußballmannschaft löste sich auf, Henning Christ sprach einige an, die kamen zum Training und blieben. „Es ist viel Mundpropaganda oder es sind Familienangehörige von langjährigen Faustballern“, so Marten Christ. Am Sonnabend richtete der SV 90 Fehrbellin zum zweiten Mal den Rhin-Cup für Nachwuchs aus. Neben zwei Fehrbelliner Teams traten der Berliner SV und Güstrow an. Hinter dem Sieger aus Berlin zeigten die Gastgeber sehr gute Leistungen. Dabei stand vor allem das Sammeln von Spielpraxis gegen Gleichaltrige im Vordergrund. Einen Tag später waren einige der Nachwuchs-Faustballer wieder aktiv in den Fehrbelliner Landesklassenteams. Zum dritten Spieltag ging es nach Rangsdorf. „In der Nachwuchsliga gibt es nur wenige Spiele, in der Landesklasse bekommen sie Spielpraxis. Wir haben sie auf die zwei Teams aufgeteilt, so dass sie von erfahrenen Spielern lernen können“, erklärte Marten Christ. Fehrbellin II nahm zunächst im Vereinsduell Revanche für die Niederlage im Hinspiel. Die Mannen um Kapitän Stefan Schefke agierten dann gegen Hennigsdorf II wie zuletzt aus einer starken Abwehrreihe um Oldie Klaus Döbel auf der Mittelposition. Doch leichte Konzentrationsfehler im Abschluss sorgten für eine 1:2-Niederlage. Beide Fehrbelliner Teams lösten dann ihre Aufgabe gegen Rangsdorf II mit souveränen Angriffen und guter Abwehrleistung, siegten jeweils deutlich. Fehrbellin III zeigte auch gegen Hennigsdorf II eine gute Leistung. Doch der Gegner erhöhte dann den Druck und setzte sich ab. Auch ein verbissener Einsatz konnte die zweite Niederlage nicht verhindern. „Die Youngster haben sich wieder gut geschlagen“, fand Marten Christ. Wer sich mal beim Faustball versuchen will, kann am Donnerstag um 17.30 Uhr beim Training in der Fehrbelliner Rhinhalle erscheinen.

Von Roland Möller

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