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Doppelter Aufstieg der Fehrbelliner Kegler

Kegeln Doppelter Aufstieg der Fehrbelliner Kegler

Die Keglerinnen des SV 90 Fehrbellin traten wie auch die Männer der zweiten Mannschaft als Staffelsieger der Landesklasse beim Aufstiegsturnier zur Landesliga an. Für die Rhinstädter gab es dann doppelten Grund zum Jubeln, Männer und Frauen gewannen die Aufstiegsturnier und spielen künftig wieder in der höchsten Brandenburger Spielklasse.

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Erfolgreich: Die Fehrbelliner Frauen und die Männer des zweiten Teams schafften den Aufstieg.

Quelle: Privat

Fehrbellin. Das frühe Aufstehen für die SV-90-Kegler hat sich gelohnt. Am Sonnabend spielten die Frauen und die Bundesligareserve um den Aufstieg in die Landesliga, und beide Teams durften am Ende jubeln, spielen nun wieder in Brandenburgs höchster Spielklasse.

Bereits ab 8 Uhr traf der SV 90 Fehrbellin II in Berlin auf die anderen drei Staffelsieger der 1. Landesklasse (SpG Michendorf/Seddin II, SpG Werder (Havel), SV Calau. Die Rhinstädter begannen mit der Startachse Marco Koch (893) und Norbert Krämer (888). Beide spielten die besten Durchgangsergebnisse. 23 Holz weniger hatte die Bundesligareserve der SG Michendorf. Weitere 16 bzw. 17 Holz Rückstand hatten Werder und Calau. Auch der Mittelblock der 90er überzeugte. Youngster Markus Ringgenberg gelangen 891 Holz und Ralf Friedrich ließ 887 Holz fallen. Damit wuchs der Abstand auf Michendorf auf 44 Holz an. Zum Nichtaufstiegsplatz waren es schon 51 Holz. Aber Werder und Calau waren noch nicht aus dem Aufstiegsrennen. Im Schlussdurchgang machten Andreas Schubert/Michael Nußbaum den Aufstieg perfekt. Schubert schob mit 894 Holz Teambestwert, Nußbaum dagegen lag die Bahn nicht. Nach 90 Würfen kam für ihn Tim Ladenthin zum Einsatz. Am Ende standen 853 Holz. Trotz der mageren Holzzahl blieb Fehrbellin in der Gesamtwertung mit neun Holz vorne. Platz zwei holte sich im Endspurt Werder (Havel). Aber auch der Dritte, Michendorf, kann noch hoffen. Sollte Babelsberg der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen, wäre das Team auch Landesligist.

Nach den Männern gewannen auch die Fehrbelliner Frauen

Der Jubel war kam verhallt, da musste das Damen-Quartett gegen die SpG Eberswalde I und II und den SV Groß Machnow um die beiden Aufstiegsplätze kämpfen. Anschieberin Meike Erdmann hatte einen großen Fanblock dabei. Trotz Nervosität brachte sie ihr Team mit 866 Holz auf Landesligakurs. Nur zwei Holz dahinter lag Eberswalde I. Auf Groß Machnow und Eberswalde II hatte man schon einen sicheren Vorsprung. Auch in Runde zwei hatte der SV 90 die Durchgangsbeste, Sissy Wianke ließ 865 Hölzer fallen. Da Eberswalde I nur 837 Holz an der Anzeigetafel hatte, trennten beide Teams nun 30 Hölzer. Zu den anderen beiden Teams wuchs der Vorsprung sogar auf 50 (Groß Machnow) bzw. 69 Holz (Eberswalde II) an. Damit war Fehrbellin der Aufstieg kaum noch zu nehmen. Um den Turniersieg sollte es aber spannend werden. Ines Sojka nahm mit 869 Holz der Fehrbellinerin Manuela Dreßler 23 Hölzer ab. Somit führte Fehrbellin nur noch mit sieben Holz. Schlusskeglerin Carolin Kettel wollte den Sieg nach Hause bringen. Mit Ivonne Bojarski hatte sie eine erfahrene Gegnerin. Beide lieferten sich einen spannenden Kampf. Mit 873 Holz erspielte die Eberswal­derin zwar Turnierbestleistung, aber Fehrbellins Juniorin zeigte Nervenstärke, kam auf 870 Holz und sorgte damit für den Sieg und Jubel der 90er Mädels.

Von Peter Wolski

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