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Dreifachbelastung für SV Lindow

Punktspiele der Volleyballer gegen VCO Berlin und Netzhoppers Dreifachbelastung für SV Lindow

Gleich dreimal ans Volleyballnetz müssen an diesem Wochenende die Spieler des SV Lindow-Gransee. Los geht es Freitag um 20 Uhr im Berliner Sportforum Hohenschönhausen gegen den VCO Berlin. Am Sonnabend (18Uhr) gibt der große Aufstiegsfavorit Netzhoppers-Bestensee seine Visitenkarte in der Granseer Dreifelderhalle ab.

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Mit einer richtig guten Kulisse rechnet Lindows Trainer Victor Eras am Sonnabend gegen den Aufstiegsfavoriten Netzhoppers.

Quelle: Roland Möller

Lindow. Und zum Abschluss geht es für die Lindower am Sonntag um den Einzug ins DVV-Achtelfinale. Um 16 Uhr ist da in Gransee der Ligamitkonkurrent Eagles Kiel der Gegner. Der Sieger dieser Partie empfängt den Bundesligisten evivio Düren, sicherlich ein attraktives Los. Der Dürener Trainer Michael Mücke hat mehrere internationale Spieler versammelt. Doch die Partie ist in weiter Ferne, aber sicher ein Ziel für den SV Lindow.

Heute beim VCO Berlin (3 Spiele, kein Punkt, 1:9 Sätze), einem der deutschen Volleyball-Ausbildungsteams (wie VI Frankfurt), zählt für die Mannschaft von Trainer Victor Eras nur ein Sieg. Die 16- bis 20-jährigen Volleyballer des VCO haben sicherlich viel Talent und vielleicht eine große Zukunft vor sich, doch ihnen fehlt es noch an Erfahrung und Nervenstärke. Die sollen sich die Youngster im Spielbetrieb der 2. Bundesliga holen. Daher kann der VCO wie auch der VI Frankfurt nicht absteigen, die Spiele gehen aber in die Wertung ein. "Das ist ein gefährlicher Gegner, den man nicht ins Spiel kommen lassen darf, Volleyball spielen können die Jungs", weiß auch Lindows Coach Eras. Der VCO sei immer gut für einige klasse Aktionen, lasse sich aber auch schnell aus dem Rhythmus bringen. Doch klar ist für Eras, "wir wollen gewinnen, die Erwartungshaltung ist schon sehr hoch."

Am Sonnabend reist der Zwangsabsteiger aus der 1. Bundesliga, die Netzhoppers, in Gransee an. "Da könnte es passieren, dass unsere Bestuhlung nicht reicht", vermutet Eras ein großes Interesse an dieser Partie. Die Gäste haben mit Manuel Rieke, Arvid Kinder, Paul Sprung und Daniel Heinecke noch vier bundesligaerfahrene Akteure in den Reihen. Auch Trainer Mirko Culic blieb dem Verein treu, strebt den sofortigen Wiederaufstieg an. Er hat neben den erfahrenen Spielern nur junge Talente geholt, schon mit Blick auf die Zukunft. "Die Netzhoppers haben mit Rieke einen super Zuspieler, sind der große Favorit", weiß Eras. Die Gäste kommen mit einer weißen Weste, fünf Spiele, fünf Siege, erst einen Satz gaben die Netzhoppers ab. Für die Gäste war das Auftaktprogramm aber auch ideal zum Einspielen, zur Teamfindung. "Sie hatten ja noch keinen Mitfavoriten am Netz", so Eras und daher kenne man deren genaue Spielstärke noch nicht. Er, wie auch sein Team, will immer gewinnen, er weiß aber, dies wird am Sonnabend ein riesiger Brocken. "Wir sind jedenfalls hoch motiviert, ein Punkt wäre toll", so Eras.

Am Sonntag gibt es dann für Eras die Zugabe. "Die Reihenfolge der Spiele ist gut. Das wichtigste ist beim VCO, dann kommen die Netzhoppers. Der Pokal, da können wir locker aufspielen", sagt er. Pokalsieger werde der SV Lindow-Gransee sowieso nicht. Klar, wenn ein Sieg über Kiel gelingt, wäre es eine tolle Sache, gegen Düren zu spielen. "Doch Punkte in der Meisterschaft sind mir wichtiger", stellte er klar.

Sein Kieler Gegenüber Ali Hobst sieht es etwas anders: "Unser Ziel ist es, uns von Woche zu Woche zu steigern, als Mannschaft im Spiel geschlossen aufzutreten und vor allem auch unserem Publikum tolle Heimspiele zu präsentieren. Wir werden am Sonntag beim Ligakonkurrenten SV Lindow-Gransee im Qualifikationsspiel zum DVV-Achtelfinale alles daransetzen, unseren Pokaltraum zu realisieren."

Von Roland Möller

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