Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Fehrbelliner verpassen Rang drei

Faustball SV 90 Fehrbellin Fehrbelliner verpassen Rang drei

Bis zum vorletzten Bundesliga-Spieltag lagen die Fehrbelliner Faustballer voll im Plan. Doch dann fehlten der verletzte Kapitän Marten Christ und Zuspieler Michael Hilker und die Rhinstädter rutschten noch von Platz zwei ab.

Voriger Artikel
SV Lindow kann Heimschwäche nicht ablegen
Nächster Artikel
Kreissportbund würdigt die Besten

Die Hallensaison ist für die Faustballer schon beendet.

Quelle: Möller

Fehrbellin. Die Hallensaison in der 2. Bundesliga Ost lief für die Fehrbelliner Faustballer bis zum vorletzten Spieltag richtig rund. Zwei Niederlagen hatte man bis dahin hinnehmen müssen. „Die waren noch unnötig, gleich zum Auftakt beim 1:3 gegen Bademeusel habe ich schlechte Aufgaben gespielt. Aber vor allem das 1:3 zu Hause gegen Gnutz war ärgerlich“, erinnerte sich Kapitän Marten Christ. Die anderen Partien habe man recht sicher gewonnen, „da einige Nordteams leistungsmäßig doch etwas abfallen“, so Christ. Der angestrebte zweite Platz, der zur Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Bundesliga berechtigte, war im Besitz der Rhinstädter. Platz eins war eigentlich an Absteiger Berlin-Kaulsdorf vergeben. Erst am vorletzten Spieltag in ihrem drittletzten Punktspiel der Saison trafen die Rhinstädter zum ersten Mal auf den Favoriten.

Bis zum letzten Spieltag lagen die Fehrbelliner auf Rang zwei

„Wir haben dominiert, 1:0 geführt, es sah richtig gut aus. Doch dann kam ja meine Verletzung, wir unterlagen 1:3“, so Christ. Zwei Siege am abschließenden Spieltag in Bademeusel hätten Fehrbellin Rang zwei gerettet, doch es kam wie eigentlich erwartet. Ohne ihren Hauptangreifer und Kapitän Marten Christ sowie Zuspieler Michael Hilker (Oliver Wille half aus) taten sich die Rhinstädter vor allem gegen den VfK Berlin II sehr schwer. „Die Annahme klappte nicht, wir konnten keinen Druck aufbauen, insgesamt hat unser Spiel nicht funktioniert“, so Marten Christ. Nach dem 0:3 (1:11, 5:11, 4:11) gegen den VfK Berlin II war klar, Platz zwei ist weg, da das zuvor punktgleiche Gnutz zwei leichte Gegner am letzten Spieltag hatte. Gegen Favorit Kaulsdorf waren die Fehrbelliner dann kaum wiederzuerkennen. „Da war die Lockerheit wieder da, sie haben druckvoll gespielt, den ersten Satz gewonnen. Dann hat sich Kaulsdorf gesteigert und das umkämpfte Spiel noch gedreht“, so Marten Christ. Am Ende wurde es also hinter Kaulsdorf und Gnutz Rang drei für die Fehrbelliner.

Trotz Rang drei am Ende nicht unzufrieden

„Wir haben unser Ziel zwar verfehlt, aber insgesamt eine gute Saison gespielt“, findet Marten Christ. Man habe gezeigt, dass der Staffelsieg im Vorjahr kein Zufall war. „Wir sind eine richtig gute Truppe, mussten aber arbeitsbedingt im Training einige Abstriche machen, dafür haben wir uns gut geschlagen“, so Christ.

Ziel knapp verpasst, obwohl die Fehrbelliner Faustballer Platz zwei verpassten, waren sie mit der Bundesligasaison nicht unzufrieden

Ziel knapp verpasst, obwohl die Fehrbelliner Faustballer Platz zwei verpassten, waren sie mit der Bundesligasaison nicht unzufrieden.

Quelle: Privat

Da auch die zweite und dritte Mannschaft in der Landesklasse eine ordentliche Saison spielte, ist Marten Christ mit der Wintersaison seiner Faustballer sehr zufrieden. „In der Landesklasse haben einige Youngster Spielpraxis gesammelt, sie haben sich toll gesteigert, denen fehlt nur noch die Erfahrung“, so Christ.

Aufschwung beim Nachwuchs

Die Entwicklung der Abteilung sei jedenfalls derzeit sehr positiv. „Die Nachwuchsabteilung um Trainer Henning Christ arbeitet stabil, macht große Fortschritte. Die Mitgliederzahl ist mit 45 so hoch wie seit Jahrzehnten nicht. Ich denke, wir können optimistisch in die Zukunft schauen“, so Marten Christ. Die Faustballer werden weiter in der Halle trainieren, einige Turniere spielen, bevor es im Frühjahr wieder raus auf den Rasen geht.

Von Roland Möller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.