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Franz Müller wühlt jetzt durchs Detroiter Becken

Potsdamer SV Franz Müller wühlt jetzt durchs Detroiter Becken

Brandenburger Schwimmer studiert Maschinenbau am Amerikanischen College mit Stipendium

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Franz Müller hat die Koffer gepackt und ist mittlerweile in Detroit angekommen.

Quelle: Marcus Alert

Detroit. Franz Müller wühlt schon seit mehreren Wochen nicht mehr das Wasser der Potsdamer Schwimmhalle auf. Der Brandenburger Schwimmer, der in den vergangenen Jahren in der deutschen Spitze mitschwamm und auch internationale Auftritte hatte, wechselt nun ins Becken nach Detroit. „Ich werde am dortigen College acht Semester Maschinenbau studieren“, so der 20-Jährige, der gerade sein Abitur an der Potsdamer Sportschule abgelegt hat. Nach 14 Jahren und mit einem Schnitt von 1,5. „Ohne Streckung wären die vielen Trainingslager und Wettkämpfe nicht möglich gewesen“, so Müller. Seit Freitag ist er in der amerikanischen Großstadt zu finden.

2003 mit dem Schwimmen begonnen

Im Jahre 2003 begann Franz Müller beim SV Wasserfreunde Brandenburg mit dem Schwimmen. Sechs Jahre später wechselte er zur Sportschule und seit 2011 schwimmt Müller für den Potsdamer SV. Sowohl in Brandenburg als auch in Potsdam war er immer in einer Trainingsgruppe mit dem Olympiateilnehmer Johannes Hintze. Zusammen mit ihm wurde der 1,94 Meter große Sportler auch Schulweltmeister. Müller startete bei der Jugend-Europameisterschaft 2013 in der Freistilstaffel und 2015 bei den Europaspielen in Baku. Jetzt beginnt aber ein neuer Lebensabschnitt.

Schwimmsport hat in Detroit einen großen Stellenwert

„Über eine Organisation habe ich mir Angebote eingeholt und mich dann für Detroit entschieden“, so Franz Müller. Vor allem, weil Schwimmsport an diesem College einen großen Stellenwert hat. Detroit startet in der dortigen 2. Liga. Wie in Potsdam wird in Detroit zweimal täglich trainiert. Und jedes zweite Wochenende stehen dann Teamwettkämpfe auf dem Programm. „Problem ist derzeit noch die Beckenlänge“, weiß Müller.

Als Rückenschwimmer an die kürzere Bahn gewöhnen

Als Rückenschwimmer wird er sich an das 25 Yard lange und damit etwas kürzere Becken als in Deutschland erst gewöhnen müssen. Müller hat zwar ein Sportstipendium, will sich aber trotzdem auch intensiv um das eigentliche Studium kümmern. „Das ist für mich ganz wichtig“, betont er. Allerdings weiß er auch, dass er in den ersten Wochen viel investieren muss, um mit seinem Schulenglisch alles zu verstehen. „Mein Englisch ist ordentlich. Aber mehr als Small-Talk bei Wettkämpfen mit anderen Athleten war bisher nicht nötig“, so der Brandenburger.

In der Semesterpause von Mai bis Juli wird Müller dann wieder in der Heimat anzutreffen sein. Und auch schwimmen. Denn er bleibt Mitglied beim Potsdamer SV und will im Mai 2018 bei den deutschen Meisterschaften für den Verein an den Start gehen.

Von Marcus Alert

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