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Katja Meinecke wird auf Abington Fünfte in Polen

Vielseitigkeitsreiten Katja Meinecke wird auf Abington Fünfte in Polen

Die Saison verlief schon sehr erfolgreich für die Neuruppiner Vielseitigkeitsreiterin Katja Meinecke. Auf Abington wurde sie wieder Landesmeisterin und Elfte bei einem Zwei-Sterne-Turnier in Holzerode. Am Wochenende schaffte sie dann sogar Platz fünf bei einem internationalem Turnier in Polen.

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Ein eingespieltes Duo: Katja Meinecke und Abington in Polen.

Quelle: Privat

Strzegom. Die Saison lief für Vielseitigkeitsreiterin Katja Meinecke mit Pferd Abington bisher sehr gut. Erst wurde sie wieder Landesmeisterin, zum vierten Mal in fünf Jahren. Dann freute sie sich über Rang elf beim gut besetzten Zwei-Sterne-Turnier in Holzrohde im Harz. „Da war Dressur und Springen richtig gut, im Gelände hat mich Abington fast verloren, er hat die Situation aber toll gemeistert. Wir wurden Elfte, ein richtig gutes Resultat“, erzählte Katja Meinecke. Bei der Generalprobe Ende Juli in Mecklenburg gewann sie in der Dressur und platzierte sich im Springen. So reiste sie mit Abington optimistisch zu einem internationalen Vielseitigkeitsturnier ins polnische Strzegom. „Bei so einem stark besetzten Zwei-Sterne-Turnier mit internationaler Konkurrenz bin ich noch nicht gestartet, daher kam am Ende Rang fünf für mich völlig überraschend, ein toller Erfolg“, freute sich Meinecke.

45 Reiter aus 19 Nationen am Start

Strzegom ist bei den Vielseitigkeitsreitern sehr bekannt und beliebt, immer wieder gibt es dort große internationale Turniere. 2017 findet dort im August die Europameisterschaft statt. Im Juni startet dort noch Michael Jung, der gerade in Brasilien Olympiasieger der Vielseitigkeitsreiter wurde und Silber mit der Mannschaft holte, erfolgreich bei einem Drei-Sterne-Turnier. „Am Wochenende waren dort Reiter aus Schweden, Belgien, Norwegen und vor allem Osteuropa beim Zwei-Sterne-Turnier am Start. Insgesamt waren es 45 Reiter aus 19 Nationen“, berichtete Meinecke. Die Wulkower Reiterin schaffte mit dem 13-jährigen Abington am Freitag einen tollen Auftakt. „Bei der Dressur lief Abington super, alles klappte toll“, sagte sie. Lohn war Rang zwei hinter dem Deutschen Nils Trebbe auf Priemus. Es folgte am Sonnabend das Springen, es gab elf Hindernisse bis zu 1,20 Meter hoch. Für das eingespielte Duo Meinecke/Abington lief es gut, aber nicht ideal. „Ich habe einen Fehler gemacht, habe mich etwas verschätzt, dadurch gab es einen Abwurf. Wir sind auf den dritten Platz abgerutscht“, ärgerte sich Meinecke ein wenig. Allerdings seien von den 45 nur sechs Reiter fehlerfrei durch den Parcour gekommen, so sei das Ergebnis noch sehr gut, findet sie.

Starke Leistung zum Abschluss beim schweren Geländeritt

Den Abschluss bildete der Geländeritt, 3025 Meter mit 22 Hindernissen und 30 Sprüngen. „Dabei waren Hindernisse, die wir noch nie trainiert haben. Da haben wir hier gar nicht die Möglichkeit für, wie ein Hindernis im Wasser“, berichtete Meinecke. So war ihr Plan klar, „die Zeit war mir egal, wir wollten in Ruhe sauber durchkommen“, sagte sie. 5:30 Minuten waren vorgegeben, „Keiner hat das Zeitlimit geschafft“, so Meinecke. Abington sei sehr sicher und souverän gegangen. „Es war Klasse, es gab nicht eine unsicher Situation“, berichtete Meinecke. In 6:13 Minuten waren sie im Ziel, was am Ende Rang fünf bedeutete, den Sieg holte sich der Deutsche Trebbe. „Für uns war es die bisher beste Platzierung, einfach genial. Ich bin schon stolz auf Abington“, so Meiencke.

Die wird mit ihrem Abington am nächsten Wochenende beim Heimturnier in Wulkow starten. „Ich habe uns bei zwei Dressur- und zwei Springprüfungen angemeldet“, so Meinecke. Im September gibt es noch einen Start bei einem Zwei-Sterne-Turnier in Sachsen.

Von Roland Möller

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