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Landeschachmeisterschaften in Gnewikow

Schach Landeschachmeisterschaften in Gnewikow

Erstmals trat die TSG Neuruppin als Ausrichter einer Schach-Landesmeisterschaft an. Das Jugenddorf in Gnewikow erwies sich für die zweitägige Veranstaltung als guter Gastgeber. Auf für die TSG lief es gut, es gab zweimal Rang drei für den Neuruppiner Verein.

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Die TSG-Aktiven schlugen sich in Gnewikow sehr gut.

Quelle: Foto: Privat

Gnewikow. Mit der Siegerehrung am Dienstagnachmittag fanden die Landeseinzelmeisterschaften des Schachnachwuchses im Jugenddorf Gnewikow ihren Abschluss. Die TSG Neuruppin war als Ausrichter zufrieden, erstmalig in der Neuruppiner Schachgeschichte schafften mit Luise Wöhlke und Virginia-Atlanta Pietsch zwei Aktive den Sprung auf das Treppchen. „Diese Ergebnisse sind für unseren Verein einfach toll“, jubelte TSG-Coach Karsten Neumann.
U 14w: Es war die Altersklasse, in der es die meisten Überraschungen gab. Mit Luise Wöhlke und Lena Kernchen brachten die Neuruppiner zwei Aktive ans Brett, die als krasse Außenseiter galten. Doch beide spielten stark, zeitweise waren für Wöhlke und Kernchen sogar der Landesmeistertitel in Sicht. Am Ende mussten die Fontane­städter den erfahreneren Fanny Kung und Andrea Grey den Vortritt lassen. Wöhlke erzielte einen Sieg und drei Unentschieden bei zwei Niederlagen. Somit hatte sie 2,5 Zähler wie Kernchen, die jedoch die minimal schlechtere Zweitwertung besaß. Das entschied über Platz drei. Neumann: „Die einzigen Niederlagen kassierte Wöhlke ausgerechnet gegen Kernchen. Das Highlight war jedoch der Sieg über die mehrfache Landesmeisterin Grey.“ Erstaunlich war die Neuruppiner Leistung noch aus einem anderen Grund. Beide gehören nicht zum Leistungskader des Landes Brandenburg, bekommen so kein zusätzliches Training. Doch sie hielten bravourös mit. TSG-Präsident Mathias Jäkel sagte: „In Zukunft wird zu überlegen sein, inwiefern wir das Training intensivieren können. Dann reicht es vielleicht auch einmal für Platz eins.“
U 14m: Max Minh Nguyens erste Landesmeisterschaft endete auf dem dreifach geteilten Platz fünf. Zwei volle Punkte holte der Außenseiter. „So wirklich schnell überspielt wurde er selten. Kam es jedoch zum Endspiel, so fehlte noch die Erfahrung“, erklärte Neumann und ergänzt: „Es war das erste richtig harte Turnier für den Zwölfjährigen.“
U 16w: Platz drei war früh für Virginia-Atlanta Pietsch sicher. Mit einem Sieg über Michelle Mylke wäre es zum Stichkampf gekommen. In einer offenen Partie hatte Pietsch Vorteile. Im Angriffsmodus übersah sie ein Matt der Gegnerin, verlor, es blieb beim dritten Platz.
U 18m: Viele Neuruppiner haben die Qualifikation für die Königsklasse bei der Landesmeisterschaft in den letzten 25 Jahren nicht geschafft. Daher war die Teilnahme von Dominic Seidel bereits erstaunlich. Er gewann einmal, was den siebten Platz bedeutete. Neumann: „Natürlich hat er viel Lehrgeld bezahlt, aber auch viel Erfahrung gesammelt.“

Die nächsten Landeseinzelmeisterschaften finden wohl wieder im Jugenddorf Gnewikow statt. Die Verantwortlichen lobten die idealen Spielbedingungen im Gutshaus und die diversen Freizeitmöglichkeiten. Turnierleiter und Hauptschiedsrichter Mathias Jäkel freute sich: „Ein vom Ablauf her reibungsloses Turnier.“

Von Mathias Jäkel

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