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Mit Petrus im Bunde

Die Sonne lachte beim 38. Hubertuslauf Mit Petrus im Bunde

Waren die Vorzeichen noch so schlecht mit Schauern am Morgen: der Kreissportbund war wieder einmal mit Petrus im Bunde und brachte seine 38. Auflage bei Sonnenschein über die Runden. Ronald Hampe feierte als Lokalmatador nach einem Jahr Pause sein Comeback.

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Um 11 Uhr gingen die Läufer auf die 8 und 15 Kilometer langen Strecken.

Quelle: Dirk Becker

Neuruppin. Tschüss Mädels, es war ein Traum. So verabschiedeten sich Frauen der Ruppiner Kliniken am Sonntag nach dem Hubertuslauf, an dem sie als Firmenläufer teilnahmen. Und recht hatten sie.

Einer, der besonders schwärmte, obwohl er die Strecken an den Seen Richtung Stendenitz im Schlaf beherrscht, war Ronald Hampe, der am Sonntag so etwas wie ein Comeback feierte. Lange Zeit verletzt, nahm der Neuruppiner Lokalmatador nach einem Jahr Pause wieder die 27 Kilometer lange Strecke in Angriff und siegte auf Anhieb in 1:46,09 Stunden.

Bernd Gummelt, der Organisationschef der Traditionsveranstaltung freute sich über insgesamt 520 Läufer, die sich auf die drei verschiedene Strecken von 8, 15 oder 27 Kilometer begaben. Die Mittelstrecke hatte Deutschlands schnellster Polizist, Thomas Röper, auch als Schnellster absolviert in 52:19 Minuten. Über die acht Kilometer siegte Robert Sprung vom Lupusteam Zehdenick in 31:29 Minuten. 560 hatten sich vorab angemeldet, 40 hatten wohl auf Grund der Wetterlage am Morgen ihr Kommen verworfen, wie es auch bei den Familienläufern der Fall war, deren Feld zum Start um 11.05 Uhr überschaubar blieb.

Zahlen und Fakten

  • Pünktlich zum ersten Start um 10.15 Uhr klarte das Wetter auf. Für die Läufer gab es sonnige 20°C , heiter bis wolkig, nur am Ende blies ein starker Wind.
  • Der älteste Teilnehmer war wieder einmal Werner Risse vom Laufclub Dosse Wittstock. Der unermüdliche Läufer feiert in Kürze seinen 90. Geburtstag.
  • In diesem Jahr hatten sich insgesamt 604 Teilnehmer inklusive der Familienläufer gemeldet, im Ziel wurden dann allerdings nur 543 gezählt. Die Differenz ergab sich aus den zwar angemeldeten Teilnehmern über die Laufstrecken 8, 15 und 27 Kilometer, die aber nicht erschienen waren, sowie den Familienläufern, die aufgrund des Regens am Morgen nicht anreisten.
  • Die wohl wieder weiteste Anreise hatte der gebürtige Neuruppiner Arne Biemann, der jedes Jahr aus der Region München kommt, um zu laufen und die Familie zu besuchen.

„Pünktlich zum Start kommt die Sonne heraus“, freute sich Bernd Gummelt, der dann Bürgermeister Jens Peter Golde die Startpistole übergab: Dreimal knallte es, dann waren die drei Wettbewerbs-Blöcke auf dem Weg. Wer wie in den vergangenen Jahren, die Turnhalle des Oberstufenzentrums an der Alt Ruppiner Allee zur Anmeldung am Morgen ansteuerte, schaute verdutzt in die Runde, weil ihm gähnende Leere entgegensah. Die OSZ-Aula war diesmal der Punkt, wo die Fäden zusammenliefen, da ab Mittag die Handballer von Union Neuruppin die Halle für ihre Punktspiele benötigten. „Das lief ganz gut“, so Gummelt, „wir überlegen, ob wir das so beibehalten.“

Von Dirk Becker

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