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Nach drei Tagen platt

Mammutprogramm endet für Lindower mit zwei Siegen Nach drei Tagen platt

Mit einem Sieg am Freitag begann die Drei-Tage-Tour der Lindower. Beim Berliner Nachwuchsteam landeten die Grün-Weißen einen 3:0-Erfolg (25:21, 25:21, 25:18). „Es war ein Pflichtsieg mit einer durchwachsenen Leistung“, sagte Lindows Coach Victor Eras.

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Zweimal konnten die Lindower seit Freitag jubeln.

Quelle: Roland Möller

Lindow. Am Sonnabend kam dann der Meisterschaftsfavorit, der Zwangsabsteiger Netzhoppers, nach Lindow. Vor 500 Zuschauern, darunter eine größere Gruppe Gästefans, unterlagen die Lindower in drei Sätzen. „Es war etwas mehr drin, aber am Ende war es ein verdienter Sieg der Netzhoppers“, sagte Eras. Der musste weiter auf den verletzten Zuspieler Maik Schmiedecke verzichten. Marcus Steck machte seine Sache aber gut, doch da Eras den etatmäßigen Libero Martin Pomerenke als zweiten Notzuspieler eingeplant hatte, übernahm wieder René Einbrodt den Libero-Part. „Dadurch ist unser Annahmepotenzial etwas geschwächt“, erklärte Eras. Der sah dann gegen die Netzhoppers eine wechselhafte Annahme.“ Man müsse aber auch die Aufgabenstärke des Gegners bedenken, so Eras.

Die Lindower boten den Gästen von Beginn an Paroli, führten immer wieder 8:6, 14:11 und 19:16. Vor allem wenn den Lindowern druckvolle Aufgaben durch Ostwald oder Betzien gelangen, hatten die Gäste ihre Probleme, zudem blockte Lindow gut. In der entscheidenden Phase zehrten die Netzhoppers von ihrer Erstliga-Erfahrung von Zuspieler Manuel Rieke oder Arvid Kinder. Vor allem mit ihren punktgenauen Aufgaben (Kinder, Penk), sorgten die Gäste für Annahmeprobleme beim Heimteam. Obwohl die Gastgeber lautstark angefeuert wurden, mussten sie den ersten Satz 21:25 abgeben. In Satz zwei nutzten die Netzhoppers eine Wackelphase der Lindower um sich klar abzusetzen. Doch unter dem Jubel der Fans verringerten die Gastgeber den 7:16-Rückstand allmählich über 7:16 und 17:20.

Doch genau da sah der Schiedsrichter einen Blockball der Lindower im Aus. „Alle haben gesehen, der Ball war im Feld“, ärgerte sich Co-Trainer Mirko Heine. Statt 21:22 hieß es 20:23 und die Netzhoppers siegten 25:22. Satz drei verlief ausgeglichen. Mal führte Lindow (8:6), dann wieder der Gast (13:11). Und beim 12:14 sorget wieder eine zweifelhafte Schiri-Entscheidung für Unmut beim Heimteam. Zu allem Überfluß sah Marcus Steck auch noch die Rote Karte. „Er soll eine Grimasse gezogen haben“, schüttelte Heine den Kopf. Lindow blieb zwar im Spiel, aber die Netzhoppers ließen nichts mehr anbrennen, siegten 25:18. „Wir haben durchwachsen gespielt, nicht schlecht, aber gegen so ein Team brauchst du einen super Tag um zu gewinnen“, so Eras.

Am Sonntag erreichte der SV Lindow-Gransee am dritten Spieltag hintereinander mit einem 3:2-Sieg (25:21, 22:25, 18:25, 25:18, 15:12) über die Eagles aus Kiel vor heimischem Publikum das Achtelfinaledes DVV-Pokals. Dort treffen sie erneut zu Hause auf Evivo Düren aus der 1. Bundesliga.

Von Roland Möller

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