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Nervenkrieg gegen Polizeisportverein

Handballclub Neuruppin behält die Oberhand im Abstiegskampf – Nervenkrieg gegen Polizeisportverein

Oberliga Ostsee-Spree: HC Neuruppin - Polizei SV 27:24 (9:9). Es gab kaum ein Durchkommen, der Polizeiriegel hielt. Aber auch der HCN hatte bis gestern seine Hausaufgaben gemacht, bot seinerseits einen Abwehrblock vom Feinsten.

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Dieser Sieg über den PSV macht mehr als glücklich: Der HC Neuruppin, hier mit Dennis Plötz (l.) und Malte Weidner, feierte ausgiebig.

Quelle: BED

Gut 240 Zuschauer hatten gestern den Weg ins Neuruppiner Sportcenter gefunden, um ihre Mannschaft im Schlüsselspiel gegen den Abstieg zu unterstützen. Beide Mannschaften schenkten sich in diesem Kellerduell nichts und es verwunderte, das die Hemden der Akteure die Angriffe auf ihre Struktur unbeschadet aushielten. Beide Keeper, sowohl Mateus Fornal vom HCN als auch Stefan Pohl auf seiten des Polizei-Sportvereins erwischten beide einen guten Tag und so schien die Begegnung eine der torärmsten der laufenden Saison zu werden. Beide Mannschaften gingen mit einem 9:9 Unentschieden in die Kabinen, wo HCN-Trainer Marcin Feliks die Worte fand, seiner Mannschaft noch einmal den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Verliert man gegen den PSV, ist der Zug zum Klassenerhalt abgefahren.

Auch PSV-Trainer Rainer Untermann war in der Kabine nicht untätig geblieben, seine Mannschaft lieferte dem HCN nach der Pause einen Kampf mit Klauen und Zähnen, hielt trotz Rückstands den Anschluss. Erst gut sieben Minuten vor dem Ende dieser an Spannung kaum zu überbietenden Partie, spielte der Hausherr seine wohl größeren Kraftreserven aus und, das hatte Feliks auch in den vergangenen Spielen immer wieder gefordert, die Mannschaft behielt die Nerven. Soweit das in solch einem Hexenkessel überhaupt gelingt, wenn die Fans zum Dauertrommeln übergehen. Nach drei Toren von Christoph Witt (23:20, 25:20, 27:22) sowie jeweils einem Treffer von Breu (24:20) und Johannes Müller (26:21) war der Sieg perfekt und die Spannung entlud sich nicht nur bei den Spielern in minutenlanges Jubeln.

"Unser Kampf und die Unterstützung des Publikums haben heute den Erfolg gebracht", sagte ein sichtlich erschöpfter Marcin Feliks. "Aber wir müssen auf dem Teppich bleiben, noch ist nichts geschafft, wir haben noch sehr wichtige Spiele vor uns, nur den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze haben wir geschafft.

Von Dirk Becker

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