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Reitturnier der Superlative

Reitverein Wulkow Reitturnier der Superlative

Reitverein Wulkow stößt bei über 400 Teilnehmern an seine Kapazitätsgrenzen

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Bei der Springprüfung der Klasse S* kam Charlotte Höning vom RZV Ferchesar auf Platz vier, blieb im M*-Springen ohne Wertung.

Quelle: Dirk Becker

Wulkow. Es war ein Reitfest der Superlative: über 400 Reiter gingen mit über 800 Pferden an den Start. An drei Wulkower Pferdetagen sahen 3000 Zuschauer 33 Wettbewerbe im Springreiten und Dressur. Und die extremen Niederschläge in der vergangenen Woche führten dazu, dass die Pferdeanhänger von ihrem Standplatz auf der hinteren Wiese des Reitvereins mit Treckern geborgen werden mussten. „Der Boden war so aufgeweicht, das hatten wir in den letzten 40 Jahren das erste Mal so“, sagt Hans-Joachim Deter, Vorsitzender des RV Wulkow.

Rekordverdächtige Leistung des Organisationsteams

Auch was das Organisationsteam bereits am Freitag leistete, war durchaus rekordverdächtig. Zwei Unterbrechungen durch strömenden Regen meisterten die Frauen und Männer, und die Teilnehmer zeigten sich verständig. Besonders weil einer der Dressurplätze unter Wasser stand. „Alle hatten die gleichen Bedingungen“, so Deter, „es war schon grenzwertig, aber wir müssen uns mit der Natur arrangieren. Aber alle waren auch sehr einsichtig. Dafür möchte ich mich im Nachhinein noch einmal bedanken.“

Der Sonnabend blieb trocken und bereits am frühen Morgen war kaum mehr etwas zu sehen vom Wasser. „Unsere Plätze können eine ganze Menge an Niederschlag ab“, so der Vorsitzende.

Kaja Glatzer gewinnt Kreismeisterschaft der kleinen Tour

So konnten die Reitfans sowohl gute Leistungen beim Hauptspringen des Tages erleben, einer Springprüfung der Klasse M* mit Stechen, das Tina Kutzer vom Reitclub Gut Wochowsee gewann, als auch bei den Prüfungen zur Kreismeisterschaft der kleinen Tour. Den Titel hat sich in diesem Jahr Kaja Glatzer vom Reit- und Fahrverein Haupt- und Landesgestüt Neustadt (RFV HLG) gesichert.

1000 Zuschauer wollten sich den Höhepunkt aus sportlicher Sicht am Sonntagnachmittag nicht entgehen lassen. Bei der Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde zeigte Max-Hilmer Borchert vom Reitverein Stechlin-Menz seine ganze Klasse. Der Landesmeister der vergangenen zwei Jahre verwies die Finnin Kati Lekander (Pferde SG Gut Angermünde) und Saskia Ohrmund vom RFV HLG Neustadt auf die Plätze mit einem fehlerfreien und rasantem Ritt. Borchert hatte knapp drei Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz von 30 Teilnehmern allein bei diesem Wettbewerb.

Teilnehmerzahlen in den Prüfungen strenger vorgeben

„Die Teilnehmer kommen gern wieder und bringen auch neue mit“, sagt Hans-Joachim Deter, „aber so langsam haben wir auch unsere Kapazität erreicht.“ Im kommenden Jahr müssten wohl die Teilnehmerzahlen in den Prüfungen strenger vorgegeben werden. Wer sich dann zu spät anmeldet, habe das Nachsehen. „Für das nächste Mal müssen wir auch mehr Reserven mobilisieren“, so der Vorsitzende. Die Arbeit rund ums Turnier und während der drei Tage soll auf mehr Schultern verteilt werden, immerhin habe der Verein 140 Mitglieder. „Da sind wir vom Vorstand in der Pflicht.“

40 000 Euro kostet das Turnier. Geld, das nur teilweise durch die Startgebühren wieder hereinkommt. Lücken müssen gefüllt werden, hier kommen engagierte Freunde des Vereins ins Spiel. Ohne Unterstützer sei ein so großes Turnier nicht möglich, so Deter.

Kreismeister in drei Springklassen ermittelt

Gewinner der kleinen Tour oder Klasse A (Anfänger) im Springen:
1. Kaja Glatzer – Reit – und Fahrverein HLG Neustadt
2. Marie Frank – Reitverein Wulkow
3. Helena Dietrich – RFV HLG Neustadt
Gewinner mittlere Tour oder Klasse L (leicht) im Springen:
1. Hermann Schäl – RFV HLG Neustadt
2. Justina Ungnade – Reit- und Fahrverein Freyenstein
3. Liliana Sofie Kraatz –
RFV HLG Neustadt
Gewinner große Tour oder Klasse M (mittelschwer) im Springen:
1. Martin Wißenbach – RFV HLG Neustadt
2. Pia Karsch – RFV HLG Neustadt
3. Steffen Krehl – Ländlicher Reit- und Fahrverein Lentzke

Von Dirk Becker

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