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SV Lindow-Gransee gewinnt im Tie-Break

Volleyball SV Lindow-Gransee gewinnt im Tie-Break

Mit einem 3:2-Sieg über den USC Braunschweig endete das zweite Heimspiel der Lindower Bundesliga-Volleyballer. Dabei begann der SV Lindow-Gransee stark, hatte dann aber Probleme gegen kampfstarke Gäste. Im Tie-Break war dann das Quäntchen Glück auf der Seite der Gastgeber.

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In einem umkämpften Spiel gewinnt der SV Lindow mit 3:2.

Quelle: Roland Möller

2. Bundesliga.
SV Lindow-Gransee – USC Braunschweig 3:2 (25:20, 23:25, 19:25, 25:19, 16:14). Sicher wären dem Lindower Trainer Victor Eras drei Punkte im Heimspiel lieber gewesen, doch am Ende war er nach dem 3:2-Sieg gegen Braunschweig auch mit zwei zufrieden. „Die zwei Punkte tun uns gut. In dieser wechselvollen Partie hätte alles passieren können, ein 3:0-Sieg, aber auch eine 1:3-Niederlage. Beide Teams hatten starke Phasen, zeigten aber auch Schwächen“, sagte Eras.

Die Partie wurden von beiden Teams nervös begonnen, verschlagene Aufgaben, schlechte Annahmen und ungenaue Angriffe. Beim 7:8 hatten sich die Lindower, die auf Mittelblocker Till Theissen verzichten mussten, gefunden und bekamen die Partie in den Griff. Gute Angriffe und ein starkes Blockspiel ließen das Punktekonto schnell anwachsen. Braunschweig leistete sich viele Fehler und verlor klar mit 20:25. Auch Satz zwei ging zunächst an das Heimteam, vor allem Niklas Rudolf griff sehr effektiv an. Lindow führte 16:12 und verlor plötzlich den Faden. Braunschweig schlug nun risikovoller auf und stand besser im Block. Beim 21:19 schien sich Lindow ins Ziel zu retten, doch Braunschweig gab nicht auf, siegte noch 25:23. „Gewinnen wir den zweiten Satz, bleiben alle drei Punkte hier“, war sich Co-Trainer Mirko Heine sicher. Doch nun ging die Initiative an den Gast, der vor allem in der Feldabwehr viele Bälle holte.Auch im Angriff variierte man nun besser, der Lindower Block kam oft zu spät. Zudem flog der Ball der Lindower Annahme überall im Feld hin, nur selten zum Zuspieler. Ole Schwerin musste so weite Wege gehen, sein Zuspiel kam nicht mehr so genau und der Braunschweiger Block punktete nun immer wieder. Lindow führte zwar erst 8:4, doch dann dominierten kampfstarke Gäste, siegten 25:19. Das Spiel stand auf der Kippe, doch das Spiel der Gäste wirkte stabiler, es wurde ruhiger in der Lindower Halle. „Doch eine Stärke des Teams ist seine mentale Kraft, es bleibt auch in schwierigen Situationen ruhig“, so Heine. Zwei gute Aktionen von Paul Boock und dann Romulo Galiao hauchten dem Heimspiel wieder Leben ein. Plötzlich lief es, Lindow punktete und siegte 25:19. Also wieder mal ein Tie-Break. Der verlief wie das ganze Spiel, erst führte Lindow (8:6), dann Braunschweig (8:9), dann wieder Lindow. Beim 14 :11 schien der Sieg sicher, drei leichte Fehler und es hieß 14:14. Doch dann machte Lindow den 3:2-Sieg durch einen 16:14-Erfolg perfekt.

Von Roland Möller

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