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Saisonpremiere auf dem Wittstocker Heidering

Speedway Saisonpremiere auf dem Wittstocker Heidering

Bei einem internationalen Paarfahren auf dem Wittstocker Heidering gab es viele spannende Rennen. Am Ende musste beim Kampf um Platz zwei ein Stechen entscheiden. Dieses Entscheidungsrennen gewann Mads Hansen gegen Kai Huckenbeck und sicherte damit seinem Team Platz zwei hinter Tobias Kroner und das junge Nachwuchstalent Lukas Fienhage.

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Bei der Siegerehrung standen Tobias Kroner und das junge Nachwuchstalent Lukas Fienhage ganz oben auf dem Podest. Um Platz zwei gab es ein Stechen zwischen Mads Hansen (rechts unten) und Kai Huckenbeck (rechts oben), das Hansen gewann und damit seinem Team Silber sicherte.

Quelle: Thomas Klemm

Wittstock. Beim internationalen Paarrennen auf dem Wittstocker Heidering war es am Sonnabend bis zum letzten Rennen spannend. Im Kampf um Platz zwei musste am Ende sogar ein Stechen durchgeführt werden. Mads Hansen (Dänemark) vom Paar C und der bis dahin ungeschlagene Kai Huckenbeck vom Paar D traten gegeneinander an, der erst 16-jährige Hansen gewann den Start und ließ Huckenbeck dann keine Chance, an ihm vorbei zu kommen und somit bestieg dann das Duo Hansen/Hefenbrock als Zweiter das Podest und das Team Huckenbeck/de Vries wurde Dritter. Auf Platz eins an diesem tollen Speedway-Nachmittag fuhr das ausgeglichenste Paar, Tobias Kroner und das junge Nachwuchstalent Lukas Fienhage, der eine starke Performance zeigte. Zusammen boten beide Fahrer eine starke Leistung über die gesamte Renndistanz und gewannen verdient den Saisonauftakt im Wittstocker Speedway-Rund.

Kai Huckenbeck schaffte die schnellste Zeit

Wobei Kai Huckenbeck mit 22 Zählern und der schnellsten Zeit des Tages der überragende Fahrer des Renntages war. Sehenswert war vor allem das Duell mit dem Grand Prix-Piloten Matej Zagar, in dem Huckenbeck seine sehr gute Form unter Beweis stellte. Es war ein gelungener Saisonauftakt des MSC Wittstock, auf der sehr gut präparierten Rennbahn wurden den Zuschauern vom ersten bis zum letzten Lauf sowie dem Stechen spannende und sehr unterhaltsame Rennen geboten. In den einzelnen Läufen lieferten sich die Speedway-Cracks viele sehenswerte Überholmanöver. Die Fahrer, die Rad an Rad und sehr eng aneinander um die Kurven drifteten, wurden von den Zuschauern begeisternd bejubelt. Insgesamt gab es 32 Läufe zu sehen, in den vier Rennen des B-Feldes überzeugte am Ende Hannes Gast aus Güstrow.

Leider gab es im zweiten Rennen eine leichte Kollision zwischen Huckenbeck und seinem Partner Piotr Dziatkowiak (Polen), der dann auf der Gegengerade die Kontrolle über sein Motorrad verlor und spektakulär zu Boden ging. Der Pole wurde danach zur Kontrolle mit ins Krankenhaus genommen – alle Fahrer und der MSC Wittstock wünschen ihm gute Besserung.

Wittstocker Christian Hefenbrock kam nur schwer in die Saison

Der Wittstocker Christian Hefenbrock kam nicht ganz so gut in die Saison, hatte aber mit dem jungen Mads Hansen, der schon große Erfolge in der 250 ccm-Klasse feiern konnte, einen sehr starken Partner an seiner Seite. Er kam auf 17+1 Zähler und in der Endabrechnung schließlich zum Stechen um Platz zwei. Kai Huckenbeck vom Paar D fuhr bis zum Stechen ein lupenreines Maximum und gewann seine sieben Starts, was am Ende 21 Punkte brachte, leider schied sein Partner schon früh durch Verletzung aus und wurde durch den Reservisten Darrel de Vries (Niederlande) ersetzt. Insgesamt waren alle Paare bei der Punktevergabe am Ende eng zusammen, was für ein sehr ausgeglichenes Fahrerfeld spricht und rundum für eine gelungene Speedway-Veranstaltung sorgte.

Am Ostersamstag geht es für das Wittstocker Team ins Bayrische Pocking zum ersten Rennen der ersten Bundesliga – die Wittstocker Speedway-Fans wünschen dem Team der Wölfe einen Erfolg und ein guten Start für die erste Liga.

Auf dem Heidering in Wittstock geht es dann am 26. Mai weiter, dann kommt der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister, der ASC Landshut, mit dem amtierenden Deutschen Meister Martin Smolinski und dem Langbahn-Weltmeister Erik Riss zum Bundesliga-Match nach Wittstock.

Von Thomas Klemm

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