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Schon das letzte Saisonspiel der 2. Bundesliga

Volleyball Schon das letzte Saisonspiel der 2. Bundesliga

Bevor der Bundesliga-Volleyball viereinhalb Monate ruht, gibt es am Sonnabend in Gransee noch das letzte Saisonspiel des SV Lindow-Gransee. Zu Gast ist der FC Schüttorf, dabei will sich das Trainergespann Victor Eras und Mikro Heine mit einem SIeg von den Fans verabschieden, sie beenden nach fünf Jahren ihr Engagement beim SV Lindow.

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Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen den FC Schüttorf können die Lindower Bundesliga-Volleyballer Platz vier behaupten.

Quelle: Roland Möller

Gransee. Am Sonnabend 19.30 Uhr findet in der 2. Volleyball-Bundesliga der letzte Spieltag statt. Auch in Gransee wird noch einmal gespielt, bevor der Bundesliga-Volleyball viereinhalb Monate ruht. Für den SV Lindow-Gransee geht es gegen den FC Schüttorf um Tabellenplatz vier, ein 3:0 oder 3:1 wird benötigt, um nicht die Schützenhilfe von SF Aligse zu benötigen. Rang vier kann den Lindowern nur Humann Essen streitig machen, das Team spielt zeitgleich zu Hause gegen Aligse. In der Tabelle hat Essen einen Punkt weniger auf dem Konto, klarer Vorteil für Lindow. „Jetzt, wo wir die Chance haben, wollen wir natürlich auch Vierter werden, das wäre doch ein toller Abschluss von fünf erfolgreichen Jahren“, sagte Trainer Victor Eras. Für ihn und seinem Co-Trainer Mirko Heine ist es am Sonnabend ein besonderes Spiel. Nach fünf Jahren im Traineramt ist es für die beiden engagierten Trainer das letzte Spiel an der Seitenlinie des SV Lindow-Gransee.

„Der Wunsch kam von ihnen, wir hätten gern mit ihnen weitergemacht“, erklärte Frank Seeger vom SV Lindow-Gransee. Der Aufwand für die beiden sei fahrtechnisch zu viel geworden, Eras will sich auch mehr um seinen Angel-Kanal auf Youtube kümmern. „Beide haben in den fünf Jahren sehr gute Arbeit abgeliefert. Erst der Aufstieg, dann der sichere Klassenerhalt und der Höhepunkt war die Meisterschaft 2014/15“, sagte Seeger. Als Nachfolger steht Jan-Philip Marks fest. „Jan kommt aus dem Verein, er kennt alles, ein Vorteil. Und warum sollen wir ihm nicht die Chance als Trainer geben“, so Seeger. Darin ist er sich mit Manager Dirk Schmidt einig. Marks will im Sommer den Trainer A-Schein zu machen, er hat Erfahrung als Spieler, auch im Ausland. Seeger gesteht: „Gespräche mit einigen Trainer sind an deren finanziellen Wünschen gescheitert.“ Marks wird bei seiner Trainerpremiere von einem alten Bekannten der Lindow-Volleyballer unterstützt. Torsten Spiller, vor Eras Lindower Bundesliga-Trainer, kehrt aus beruflichen Gründen zurück nach Gransee und wird sich auch um die zweite und dritte Mannschaft sowie den Nachwuchsbereich kümmern.

„Natürlich wird es für uns ein besonderes Spiel. Nach fünf schönen Jahren kommt Wehmut auf. Man hat ja eine Beziehung zum Verein, Spielern, Fans und Frank Seeger aufgebaut. Es war wirklich eine schöne Zeit, die ich in guter Erinnerung behalten werden“, sagte Eras. Mit Mirko Heine habe er beim Start kaum etwas über den SV Lindow-Gransee, Verein, Stadt und Zuschauer gewusst. „Ich denke, wenn es uns beiden nicht so gut gefallen hätte, wären wir nicht fünf Jahre geblieben“. sagte Eras. Der sich nun mit einem Sieg und Platz vier von den tollen Fans verabschieden möchte. „Also die Zuschauerunterstützung war immer super, doch gegen die noch abstiegsbedrohten Gäste aus Schüttorf wird es noch mal schwer“, sagte er. Neben dem Trainergespann wird es auch für Kapitän und Zuspieler Markus Steck das letzte Spiel nach sechs Jahren für den SV Lindow sein.

Von Roland Möller

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