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Siegesserie der MSV-Frauen hält

Volleyball Kreisklasse Siegesserie der MSV-Frauen hält

Fast die gesamt Saison lagen die Volleyballerinnen des Rheinsberger SV an der Tabellenspitz, doch am Saisonende war es wieder einmal der MSV Neuruppin, der den Titel gewann. Die MSV-Frauen um Kapitän Eveline Meinecke gewannen das letzte entscheidende Spiel gegen Rheinsberg mit 2:1.

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Froh über den 2:1-Sieg: MSV-Kapitän Eveline Meinecke.

Neuruppin. Als Höhepunkt einer spannenden Saison der Volleyball-Kreisklasse der Frauen gab es am Dienstag ein tolles „Finale“ zwischen Titelverteidiger MSV Neuruppin und dem Rheinsberger SV. Beide Teams brauchten den Sieg zum Titelgewinn. In dieser Saison war Rheinsberg dicht dran, die Siegesserie des MSV Neuruppin endlich einmal zu beenden. Doch am Ende gewann der MSV knapp mit 2:1 und durch den anschließenden 2:0-Erfolg über Medizin Wittstock stand der erneute Titelgewinn der MSV-Frauen fest. „Die Saison war spannend wie nie, nach den Auftaktniederlagen war der MSV echt gefordert. Vor allem die Duelle gegen Rheinsberg waren alle spannend und dreimal hat ja der Herausforderer Rheinsberg gewonnen“, sagte Staffelleiterin Waltraud Bellin.

Insgesamt agierte der MSV im Angriff druckvoller

Insgesamt agierte der MSV im Angriff druckvoller.

Quelle: Roland Möller

Am Dienstag agierte der MSV in Satz eins gegen nervös wirkende Gäste etwas druckvoller und souveräner, siegte 25:17. Vor allem die Aufgaben und harten Angriffe von Iga Frackowiak bereiteten Rheinsberg Probleme. Dann war der Gäste-Sechser auch im Spiel, es wurde nun ein Kampf auf Augenhöhe. Allerdings führt der MSV immer mit ein, zwei Punkten. Doch auch der Gastgeber war nervös, dies merkte man beim 23:22. Der MSV nahm eine dritte Auszeit, obwohl die Schreiberin gleich rief, „Ihr habt schon zwei.“ Beim Krach in der Halle, beide Teams hatten Fans dabei, ging dies aber unter. Kurze Diskussion: Punkt für Rheinsberg, das die Schwächphase beim MSV mit noch zwei Punkte bestrafte. Rheinsberg bejubelte das 25:23, startete elanvoll in den Tie-Break, führte 4:0, dann 8:7. Doch hatte das Team Angst vor dem Sieg, agierte im Angriff zu drucklos, spielte viele Sicherheitsbälle. Es gab lange Ballwechsel, allerdings meist mit dem Punkt für den MSV, der so 15:11 gewann.

MSV-Kapitän Eveline Meinecke bejubelte mit ihren Mannschaftskameradinnen den 21-Sieg über den Rheinsberger SV

MSV-Kapitän Eveline Meinecke bejubelte mit ihren Mannschaftskameradinnen den 2:1-Sieg über den Rheinsberger SV.

Quelle: Roland Möller

„In dieser Saison haben wir richtig gut gespielt, am Ende haben Kleinigkeiten zum Titel gefehlt“, ärgerte sich Kathleen Bellin vom Rheinsberger SV. Medizin Wittstock hatte die gesamte Saison personelle Sorgen. Auch diesmal war Medizin nur zu sechst. Nach schwachem Beginn gegen den MSV (0:7) fand der Medizin-Sechser besser ins Spiel, punktete nun auch und verlor Satz eins 16:25. Ähnlich verlief Satz zwei, den Medizin mit 13:25 abgab.

Allerdings deutete sich an, dass es für Wittstock erst einmal die letzten Saison in der Frauen-Kreisklasse war. „Wir haben versucht, die Spielerinnen umzustimmen, doch es klang nicht gut“, so Bellin. Die hofft zwar, dass es sich die Wittstocker noch überlegen, rechnet aber in der kommenden Saison eher mit nur zwei Mannschaften. „Vielleicht finden sich ja in Fehrbellin, Alt Ruppin oder Neuruppin noch Volleyballerinen für ein Team. Anmeldung für die Saison 2016/17 ist Anfang August“, hofft die Rheinsbergerin.

Von Roland Möller

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