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Spaatzer gewinnen Regional-Pokal

Empor Spaatz Spaatzer gewinnen Regional-Pokal

Nach schwerem Sieg über SV Bardenitz startet Empor Spaatz nun beim Bundespokal des Billard-Kegel-Verbandes

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Dirk Krüger schaffte 280 Holz und brachte so den SV Empor Spaatz wieder deutlich näher an den SV Bardenitz heran.

Quelle: Marcus Alert

Brandenburg/H. Empor Spaatz hat sich den Billard-Pokal der Region Westbrandenburg des Billard-Kegel-Verbandes (BKV) gesichert. Das Team schlug im Finale, das bei der SG Stahl in Brandenburg unter den Augen des Turnierleiters Dimo Wiegner ausgetragen wurde, den SV Bardenitz. Damit startet Spaatz am 9. September in Falkenberg beim Bundespokalfinale. Am Start dort sind die Sieger der sechs Regionen.

Empor Spaatz ging als Team der 2. Bundesliga klar favorisiert in den Mannschaftswettkampf. Denn der SV Bardenitz spielt nur in der Regionalliga West um Punkte. Während Spaatz in der abgelaufenen Spielzeit einen Schnitt von 1546,0 Holz schaffte, brachte es der SV Bardenitz auf 1449,9 Holz.

Von einem Klassenunterschied lange nichts zu sehen

Doch von diesem Klassenunterschied war lange nichts zu sehen, unterliegt der Pokal offensichtlich auch beim Billard eigenen Gesetzen. Auch, weil Rocco Hoffmann für Spaatz mit nur 234 Punkten bei 100 Stoß startete. Dabei rettete er sich sogar noch gut ins Ziel. Denn zur Halbzeit hatte er erst 89 Zähler auf dem Konto. Der Bardenitzer Tim Jorkschat brachte sein Team durch seine 248 Punkte leicht in Führung. Die 229 Punkte von Christian Dietrich waren von Spaatzer Seite so eingeplant, da dies auch seinem Schnitt entspricht. Allerdings hatten die Spaatzer gehofft, dass Hans-Jürgen Weisbrod nicht unbedingt 270 Kegel zu Fall bringt. Auf 55 Punkte wuchs der Vorsprung des SV Bardenitz so an. Dirk Krüger konnte für Spaatz verkürzen, da er 280 Punkte schaffte, während Jörg Piesker nur auf 264 Holz kam. Damit lag er jedoch leicht über dem Schnitt, den er in der abgelaufenen Saison geschafft hatte.

Außenseiter Christian Krahlisch startet mit Vorsprung ins Duell

Im letzten Duell standen sich Christian Krahlisch (Bardenitz) und Thomas Alber gegenüber. Der Außenseiter hatte vor dem ersten Stoß 39 Punkte Vorsprung. Zur Halbzeit hatte Alber davon bereits 22 aufgeholt. Christian Krahlisch, der unter der Woche beim Training gleich dreimal 300 Punkte geschafft hatte, wurde nun immer nervöser. Hinzu kam eine gewisse Unruhe unter den Zuschauern. „Er braucht aber für sein Spiel absolute Ruhe“, so Tim Jorkschat. Am Ende fielen bei Krahlisch nur 227 Kegel, während Alber den Tagesbestwert von 292 schaffte. So endete der Mannschaftswettkampf mit 1035:1009 für die Spaatzer.

Pokalfinale als Vorbereitung auf neue Spielzeit

Das Pokalfinale ist der letzte Akt der abgelaufenen Kegelbillard-Saison und zugleich ein Wettkampf als Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Der SV Empor Spaatz startet in exakt vier Wochen in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga. Wie gewohnt gibt es einen Doppelspieltag. Am 23. September erwartet Empor Spaatz das Team aus Friedland und am Tag darauf Burg/Spree. Beide Gegner hatten in der Saison 2016/17 einen besseren Schnitt als die Spaatzer, es sind also auf den heimischen Tischen sehr enge Duelle zu erwarten.

Auch der SV Bardenitz startet in der Regionalliga Westbrandenburg gegen starke Konkurrenz. Bereits am 9. September geht es zu Rot-Weiß Netzen III und am 10. November müssen die Bardenitzer nach Pritzerbe reisen.

Von Marcus Alert

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