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Spielkultur geht anders

Wenig Dampf beim Derby zwischen Union Neuruppin und Schönberger SV Spielkultur geht anders

Bis zur 90. Minute hatte der Aufsteiger Schönberg am Samstag drei Punkte im Griff. Doch kurz vor Schluss traf der erste Torschütze noch einmal - jedoch leider nicht ins gegnerische, sondern ins eigene Tor.

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Zweimal traf Alexander Kositzki (l.): einmal für seine Schöneberger, einmal für Union.

Quelle: Dirk Becker

Neuruppin. Landesklasse West: Union Neuruppin - Schönberger SV 1:1 (0:1).
Tore: 0:1, 1:1 Alexander Kositzki (45., 90. ET).

Bis zur 90. Minute hatte der Aufsteiger Schönberg am Samstag drei Punkte im Griff. Kapitän Alexander Kositzki hatte seine Farben in der 45. Minute mit 1:0 gegen Gastgeber Union Neuruppin in Führung geschossen. Und Kositzki war es auch, der in der Schlußminute den Ball ins eigene Netz lenkte. Sehr zur unbändigen Freude der Neuruppiner und Neu-Trainer Stephan Ellfeldt. Dazwischen lag ein Landesklassen-Spiel, was den Namen Derby nicht verdiente. In der ersten Hälfte überließen die Gildenhaller ihren Gästen weitestgehend das Feld, doch Schönberg verstand es nicht, daraus Kapital zu schlagen. So ärgerte sich auch Schönbergs Trainer Torsten Grusa am Ende über die mangelnde Laufbereitschaft seiner noch jungen und unerfahrenen Mannschaft. Besonders als der Schönberger Trainer die erfahrenen Lars Pickert und Benjamin Ahrndt wegen Verletzungen aus dem Spiel nehmen musste, fehlte etwas die ordnende Hand.

Bei Union war deutlich auszumachen, dass dort mit Christian Gerstenberger-Zange die besagte Hand im Mittelfeld fehlte. Zu wenig Ideen brachte Ellfeldts Mannschaft auf den Rasen. Und wenn, dann wurden diese Ansätze vom Gegner im Keim erstickt. „Schönberg hat auch nur \>Schön\< im Namen“, ärgerte sich der Nachfolger von Trainer Malte Neumann nach dem Abpfiff. „Wir haben wenigstens den Versuch einer Spielkultur unternommen, bei Schönberg null. Das tat weh, zuzusehen.“
Aber nicht nur der Spiritus Rector, der Mittelfeld-Motor fehlte bei den Unionern. Auch ein Christian Lenz hätte auf seiner angestammten rechten Angriffseite für gehörig Geschwindigkeit und Druck gesorgt. Aber Lenz fehlte an diesem Spieltag, wie auch einige andere Stammspieler, die nicht so einfach zu ersetzen waren. „Hier ging heute kein Fußball“, fasste Unions Trainer zusammen. Beide Mannschaften seien nicht fit gewesen. Von seinem 22-Mann-Kader, hätte Ellfeldt gerade mal 13 ins Spiel bringen können. Aber alle haben gekämpft, auch der Gegner. Das gab Ellfeldt unumwunden zu.

Von Dirk Becker

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