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TSV Giesen gewinnt in Gransee mit 3:1

Lindower Heimserie gerissen TSV Giesen gewinnt in Gransee mit 3:1

Die Siegesserie der Lindower Bundesliga-Volleyballer ist gerissen, sie verloren nach 18 Heimsiegen in Folge am Sonnabend mit 1:3 dem spielstarken TSV Giesen.

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Der Giesener Kapitän Hauke Wagner (r.) schmetterte sein Team zum 3:1-Sieg in Gransee.

Quelle: Foto: Roland Möller

Gransee. Die Trauer hielt sich bei allen in Grenzen, bei Trainer, Mannschaft und Fans. Irgendwann musste es ja mal wieder passieren und am Sonnabend war es soweit. Die Lindower Bundesliga-Volleyballer verloren nach 18 Heimsiegen in Folge mal wieder eine Heimpartie in Gransee. Doch es war schon für alle Anwesenden etwas ungewohnt nach fast zwei Jahren wieder eine Gästeteam jubeln zu sehen und „Auswärtssieg, Auswärtssieg“ skandieren zu hören. Der TSV Giesen war am Sonnabend der erwartet schwere Gegner für die Lindower, die allerdings nicht ihren besten Tag erwischt hatten. „Wir haben uns zu viele ungewohnte Fehler geleistet, trotzdem hatten wir es noch in der Hand. Doch Giesen war auch ein starker Gegner“, fand Heimcoach Victor Eras.

Die Partie begann vor 270 lautstarken Lindower Fans ausgeglichen. Doch beim Gast gefiel von Beginn an Kapitän Hauke Wagner mit tollen Angriffen und knallharten Aufgaben, Doch die Lindower hielten dagegen, vor allem mit eine gute Blockarbeit. Beim 9:7 führte Giesen mal mit zwei Zählern, beim 15:13 war Lindow zwei Punkte voraus. Doch beim 19:19 war dann wieder alles offen, zwei gute Blocks und Lindow setzte sich wieder ab, gewann am Ende 25:21.

Es blieb aber völlig ausgeglichen, Wagner kam immer mehr auf Touren und bereitete den Heimteam mit seinen Aufgaben arge Probleme. Lindow blockte weiter gut und auch die Außenangreifer punkteten regelmäßig, nicht so stark wie sonst, die Lindower Mitte. Giesen setzte sich auf 19:17 ab, Heimcoach Eras wechselte, doch Giesen siegte 25:22.

Es blieb spannend, wobei die Giesen immer sicherer wurde und den Lindowern doch der eine oder andere unnötige Fehler unterlief. In der Annahme stand Wito Krüger unter Dauerbeschuss, fast alle Giesener Aufgaben landeten bei ihm. Und der im Angriff effiziente Krüger wackelte ab und zu, zudem lief weiter über die Mitte wenig. Doch Lindow gab nicht auf, lag zurück, kämpfte sich wieder ran, verlor 23:25. In Satz vier startete Lindow stark, setzte sich auf 8:4 ab, doch beim 16:15 führte wieder Giesen und hatte am Ende in einem umkämpften, ausgeglichenen Spiel die besseren Nerven beim 25:23-Erfolg. Der beste Giesener, Hauke Wagner war selbst etwas überrascht von dem Sieg.„Wir haben als Team gewonnen, die Probleme der Vorwoche gut abgearbeitet und ausgeblendet“, fand er.

Von Roland Möller

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