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Unioner C-Juniorinnen gewinnen wieder souverän

Nachwuchs-Handball Unioner C-Juniorinnen gewinnen wieder souverän

Der Unioner Handball-Nachwuchs war wieder am Ball. Das jüngste Team, die E-Jugend, gewann einmal und verlor einmal. Stark spielte die C-Jugend, die Finowfurt sicher bezwang. Pech hatten die B-Juniorinnen, die ihre Partie gegen Finowfurt knapp 12:13 verloren.

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Die Unioner C-Mädchen gewann wieder sicher ihr Heimspiel.

Quelle: Foto: Möller

Neuruppin. Der Unioner Handball-nachwuchs war wieder am Ball. diesmal eher etwas durchwachsen. Die E-Jugend gewann beim Heimturnier eine Partie, verlor einmal, die C-Juniorinnen siegten souverän, dagegen verloren die B-Juniorinnen sehr unglücklich mit einem Tor Unterschied.

Das erste Heimspielturnier der gemischten E–Jugend gab es für die Unioner in der Sporthalle des Oberstufenzentrums. Gegen den HC Neuruppin I mussten die Schützlinge von Gunter Schmidt eine hohe 4:24-Niederlage hinnehmen. Durch den Sieg gegen die SG Paaren mit 15:6 sicherten sich die Unioner Spieler aber erst einmal Platz eins in der Tabelle. Trainer Schmidt war zufrieden: „Im Stadtderby gegen den HC Neuruppin war schnell die Überlegenheit, auch durch eine harte Spielweise des HCN zu erkennen. Aber wir haben nie aufgegeben.“ Die zweite Partie gestaltete Union positiv. Durch gute Einzelaktionen wurde gegen Paaren schnell ein beruhigender Vorsprung herausgeworfen. Schmidt berichtete: „Melina Keil, erstmals im Tor eingesetzt, machte ihre Sache sehr gut.“ Zur Halbzeit hieß es 10:4 für Union. „So konnten wir dann einige Dinge ausprobiert, die zwar noch nicht immer klappten, aber mal im Spiel getestet wurden“, so Schmidt. Am Ende gab es einen sicheren 15:6-Erfolg für Union. Zum Abschluss dominierte der HCN auch gegen Paaren, siegte 20:1.

Spielunion C-Juniorinnen: Finowfurter SV – Union Neuruppin 11:25 (4:10). Die Handballmädchen von Union Neuruppin gewannen ihr Auswärtsspiel beim direkten Ligakonkurrenten, Finowfurter SV mit 25:11. „Wir haben uns gut vorbereitet und waren hoch motiviert“, so Trainer Rudolf Rienaß. „Die Abwehr war eine Festung und wer da durchkam, wurde durch Torfrau Luisa Grünberg gestoppt. Dazu die blitzsaubere erste Welle, die hat die Finowfurter früh zermürbt“, beschrieb Rienaß. Schnell hieß es 0:5, ehe der Gastgeber einen Strafwurf bekam und verwandelte. Weitere drei folgten „einige eher fragwürdig“. Aus dem Feld heraus gelang den Hausherren nicht viel. Mit 10:4 für Union ging es in die Kabine. Dort warnte Rienaß sein Team nicht nachzulassen und er forderte: „Was wir brauchen sind drei, besser vier schnelle Tore.“ Das klappte. Union zog auf 15:5 davon. Zwar kam Finowfurt zu Treffern von der Außenbahn. „Aber solange meine Mädels treffen, ist das kein Problem“, freute sich Rienaß über den starken Zug zum Tor. Emy Hürkamp kam zu drei Toren nach guten Einzelaktionen. „Emy war vorne wie hinten stark“ und auch Lucie Strieckert hatte einen tollen Tag erwischt. Besonders lobte Rienaß die Abwehr mit einer starken Luisa Grünberg im Kasten. „Von den elf Treffern hatte sie nur vier aus dem Spiel hinnehmen müssen.“ Mit 25:11 gewann Union und schob sich in der Tabelle an Finowfurt auf Platz fünf vor.
Spielunion B-Juniorinnen: Union Neuruppin – Finowfurter SV 12:13 (5:9). Die Unioner B-Mädchen verloren in eigener Halle nach starker Aufholjagd knapp mit 12:13 gegen den Finowfurter SV. 30 Zuschauer verfolgten den guten Start der Unioner um das Trainergespann Lisa Marie Labs und Karsten Vettin. Die Abwehr stand und vorne tankte sich Ariane Neumann durch die Gästeabwehr. Eine 3:1-Führung war der verdiente Lohn. Danach brach Union etwas ein, war nicht mehr so druckvoll. „Wir krauchen ein wenig auf dem Zahnfleisch“, fand Vettin und wies auf die angeschlagenen Spielerinnen hin. Finowfurt nutzte die Schwächephase, kam zu Toren, führte zu Pause schon 9:5. Nach zwei Toren der Unioner kam wieder Hoffnung auf. Dann verdrehte sich Spielführerin Sina Maurer den Fuß, die schnelle Megan Gelhorn verletzte sich und es gab unnötige Zeitstrafen. „Einige konnte ich nicht nachvollziehen“, so Vettin. Union lag 8:13 hinten. Dann kam der große Auftritt der jungen C-Torhüterin, Luisa Grünberg. Nachdem sie einen Strafwurf gehalten hatte, blieb sie im Tor, parierte Wurf um Wurf. „Luisa brachte uns wieder ins Spiel“, zeigte sich Vettin beeindruckt. Das weckte die Neuruppiner Zuschauer wieder auf. Mit den letzten Kraftreserven kämpfte sich Union Tor um Tor heran. Dana Maurer traf zweimal von Rechtsaußen, der 12:13-Anschluss war geschafft. Doch es reichte nicht mehr. Finowfurt rettete den Sieg über die Zeit und Gäste-Trainerin Conny Berndt atmete tief durch.

Von Rudolf Rienaß

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