Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Verletzter Kapitän fehlt beim Saisonfinale

Faustball Verletzter Kapitän fehlt beim Saisonfinale

Die Fehrbelliner Faustballer fahren mit einem großen Handicap am Sonnabend zum letzten Spieltag der 2. Bundesliga nach Bademeusel. Am Sonnabend verletzte sich Kapitän Marten Christ beim Spiel gegen Spitzenreiter Kaulsdorf schwer am linken Knie. Er wird längerfristig ausfallen und kann so beim Kampf um Platz zwei nur die Daumen drücken..

Voriger Artikel
Platz drei in Reichweite
Nächster Artikel
Von der Abwehrleistung beeindruckt

Bei einem ähnlichen Blockversuch verdrehte sich der Fehrbelliner Kapitän Marten Christ (h.) das linke Knie und fällt nun aus.

Quelle: Foto: Möller

Fehrbellin. Schon hunderte Male ist Marten Christ beim Faustball an der Leine zum Blocken hochgesprungen, selten ist etwas passiert. Am Sonnabend beim Punktspiel der 2. Bundesliga gegen Tabellenführer Kaulsdorf verdrehte sich der Kapitän bei der Landung aber das linke Knie. Christ konnte nicht weiterspielen, „ich bin krankgeschrieben, hatte schon einen MRT-Termin, die Ergebnisse bekomme ich in der nächsten Woche“, so Christ. Der hofft, dass nicht das Kreuzband gerissen ist, „vielleicht habe ich Glück und es ist nicht ganz so schlimm“.

Da die Fehrbelliner diesmal ohne Ersatzspieler angereist waren, versuchten die restlichen vier Spieler, die Partie noch zu gewinnen. Umsonst, sein Team verlor nach 1:0-Führung noch 1:3 gegen Kaulsdorf und Tabellenplatz zwei ist nun in Gefahr. „Verletzungen sind immer ärgerlich, vor allem so eine schwere, aber wir wollten unbedingt Platz zwei schaffen, um am Aufstiegsturnier zur ersten Liga teilnehmen zu können“, erklärte Christ. In der Vorsaison hatten die Rhinstädter das schon einmal geschafft, dann aber als Staffelsieger in der heimischen Halle einen schlechten Tag erwischt, den Aufstieg verpasst. Diesmal wollten es die Fehrbelliner besser machen, doch nun ist der Kapitän und Hauptangreifer am Sonnabend beim Saisonfinale der 2. Bundesliga in Bademeusel nicht dabei. „Nach dem sicheren Sieg über Bademeusel und der Führung gegen den Tabellenführer tat die Niederlage gegen Kaulsdorf schon weh. Wir waren richtig gut im Spiel, ich habe mich super gefühlt und dann das. Noch haben wir die Chance, Platz zwei zu behaupten. Wir müssen jetzt gegen den VfK Berlin und Kaulsdorf gewinnen, da Gnutz mit Bredtstedt und Wakendorf zwei leichte Gegner am letzten Spieltag hat“, erklärte Christ. Diesmal wird wieder Benjamin Münchow dabei sein, der am vergangenen Wochenende nicht konnte, da er mit den Fehrbelliner Bundesliga-Keglern aktiv war. Damit dürften Münchow und Henning Christ als Angreifer agieren, dahinter Maximilian Jäkel, Tizian Sehmsdorf und Michael Hilker. „Klar, ist das auch ohne mich eine starke Truppe, aber wir müssen ja wieder gegen Tabellenführer Kaulsdorf spielen und vor allem gewinnen“, so Marten Christ. Er selbst kann noch nicht mal als moralische Hilfe mitreisen, „zwei Stunden im Auto geht mit dem Knie nicht, es ist noch dick und schmerzt stark“, erklärt er. So bleibt ihm nur das Daumendrücken von zu Hause und die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang.

In der Landesklasse ist die Saison für die Fehrbelliner Faustballer schon beendet. Die Mannen um die Kapitäne Stefan Schefke und Karl Kotschate kämpften in Jüterbog noch einmal um Punkte. Mit Rang vier und sieben in der Abschlusstabelle erreichten Fehrbellin II und III in ihrer ersten Saison mit zwei Landesklassenteams gute Platzierungen. Gegen die erfahrene Mannschaft aus Potsdam mussten beide Teams Federn lassen. Sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gelang den Rhinstädtern kein Punkteerfolg trotz guter Leistungen. Gegen Freienhufen II gelang Fehrbellin II nach einer 1:2-Niederlage im Rückspiel ein 2:1-Sieg. Fehrbellin III hatte nach Umstellungen durch das Fehlen von Oliver Wille und Philipp Kreideweiß Schwierigkeiten im Zusammenspiel und kam zunächst nicht so recht in den Tritt. Erst im letzten Spiel gegen Freienhufen II fanden die Fehrbelliner zu ihrer Form. Das Team zeigte Einsatz und wurde mit einem 2:1-Sieg belohnt. Die beiden Landesklassenteams blicken auf eine abwechslungsreiche und spannende Saison mit Höhen und Tiefen zurück. Die gute Einbindung der Nachwuchsspieler lässt die Fehrbelliner Faustballer positiv in die Zukunft sehen.

Von Roland Möller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.