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Viel Spaß bei Vor- und Rückhand

Tennis Viel Spaß bei Vor- und Rückhand

In jedem Sommer richten die Nachwuchstrainer des neuruppiner Tennisclub Grün-Weiß, Eugen Wiskow und Christian Schlinke ein Feriencamp für den Tennis-Nachwuchs aus. In diesem Jahr waren 18 Nachwuchsspieler im Alter von acht bis 18 Jahren am Tennisnetz aktiv.

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Christian Schlinke (h. l.) und Eugen Wiskow (h. r.) sind wieder die Betreuer des diesjährigen Feriencamps auf dem Gildenhaller Vereinsgelände.

Neuruppin. Am Wochenende gehörten die vier Tennisplätze des Neuruppiner Tennisclubs Grün-Weiß noch den Erwachsenen. Die trugen ihre Vereinsmeisterschaft Ü 40 aus. „Da ich noch nicht so alt bin, durfte ich nicht mitmachen. Gewonnen haben bei den Frauen Ida Funk und bei den Männern Detlef Sterdt“, sagte Nachwuchsbetreuer Eugen Wiskow. Der nahm am Montag die Plätze am Gildenhaller Vereinsheim für sein jährliches Tennis-Ferien-Camp in Beschlag. Schon seit Jahren opfern er und Christian Schlinke im Sommer einige Urlaubstage, um dieses Feriencamp zu betreuen. „Tennis steht ja nicht so im Fokus, wir versuchen neue Nachwuchs-Spieler für den Verein und den Tennissport zu gewinnen“, erklärte Wiskow.

Eugen Wiskow kümmert sich vor allem um die jüngeren Spieler

Eugen Wiskow kümmert sich vor allem um die jüngeren Spieler

Quelle: Roland Möller

In diesem Jahr betreuen die beiden Trainer 18 Nachwuchs-Tennisspieler im Alter von acht bis 18 Jahren. Die meisten sind allerdings schon Vereinsmitglieder, aber auch drei „Neulinge“ haben sich zum Feriencamp eingefunden. „Das ist gut, im Vorjahr war es einer, der ist dann auch beim Verein geblieben“, sagte Wiskow. Ausrüstung, wie Schläger und Bälle, ist im Verein genug vorhanden, „es braucht sich keiner einen Schläger zu kaufen, der hier mal mitmachen will“, stellte Wiskow klar. Von Montag bis Mittwoch drehte sich von 10 bis 15 Uhr alles rund um Tennis. Gestartet wurde jeder Trainingstag mit einer längeren Erwärmung, einem Lauf durch die Wälder mit Dehnübungen. „Dann gab es viele Technikübungen, immer interessant gemacht durch kleine Wettbewerbe“, erklärte Wiskow. Der betreute die jüngeren Spieler, da ging es vor allem um die Grundlagen wie Schläger- und Körperhaltung und verschiedene Schlagtechniken. Christian Schlinke kümmerte sich um den älteren meist schon etwas erfahrenen Nachwuchs. Da wurden dann immer wieder Vor- und Rückhand, Volleys, Aufschläge usw. trainiert, dazu gab es natürlich viele Kommentare und Tipps vom erfahrenen Männerspieler, wie man es noch besser machen kann. „Alle sind sehr wissbegierig, nehmen die Tipps gut an“, freute er sich.

Christian Schlinke spielte die Bälle zu, per Vor- oder Rückhand mussten der Nachwuchs retunieren

Christian Schlinke spielte die Bälle zu, per Vor- oder Rückhand mussten der Nachwuchs retunieren.

Quelle: Möller

Am Mittwoch gab es dann als Abschluss ein Turnier, aufgeteilt in Altersklassen. „Das kommt immer gut an und vielleicht sagt einer der drei Neulinge schon, dass er weitermachen möchte“, so Wiskow. Der ist mit der derzeitigen Entwicklung der Nachwuchsabteilung des Vereins sehr zufrieden. Vor zwei Jahren hätte man 45 Kinder betreut, jetzt seien es schon über 60. „Im Nachwuchs ist die Fluktuation ja noch groß, doch derzeit ist es so, geht einer, kommen zwei Neue zum Verein. Da spielt vor allem die Mundpropaganda eine Rolle. Da werden dann Freunde oder Schulkameraden mitgebracht, von denen immer der eine oder andere gefallen am Tennis findet“, erklärt er. Mit vier Nachwuchsteams spielt der Neuruppiner TC Grün-Weiß um Punkte. Da sind in dieser Saison besonders die älteren Mädchen (U 18) sehr erfolgreich, haben bisher jedes Spiel gewonnen und werden wohl aufsteigen.

Von Roland Möller

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