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Zwei schon erwartete Niederlagen

Schach Zwei schon erwartete Niederlagen

Das erste Schach-Team der TSG Neuruppin hatte Besetzungssorgen, gleich vier Stammspieler fielen aus. Es rückten Spieler aus zweiten Team auf, das dadurch aber auch geschwächt wurde. So verloren beide Team an diesem Wochenende.

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Die TSG Neuruppin spielte am Wochenende in Kreuzberg stark ersatzgeschwächt..

Quelle: privat

Neuruppin. „Zwei Niederlagen an einem Wochenende, nicht schön, doch das war irgendwie vorherzusehen“, kommentierte Karsten Neumann von der TSG Neuruppin das Abschneiden seiner Schachteams. Die erste Mannschaft unterlag in der Oberliga beim Schachclub Kreuzberg mit 2:6, die das zweite Team in der Regionalliga mit 3,5:4,5 bei Hellas Nauen II.

Mit Adam Popovics, Lajos Györkos, Ferenc Berebora und Ralf-Axel Simon fehlten vier etatmäßige Spieler am 8. Oberliga-Spieltag gegen Kreuzberg. Vier Akteure der zweiten Mannschaft füllten das Oberligateam auf. „Demzufolge war das Zieö klar, die Niederlage sollte nicht zu hoch ausfallen“, so Neumann. Das gelang der TSG, denn Pierre Neumann einigte sich schon nach dem 15. Zug auf eine Punkteteilung. Ebenfalls einen halben Zähler ergatterte Ralf Schöne am Spitzenbrett mit den weißen Figuren. Einen Sieg feierte Donald Schuckar, der überraschend mit Schwarz gewann. Die anderen Neuruppiner Aktiven mussten erwartungsgemäß Niederlagen hinnehmen – der Endstand lautete so 2:6. Die Neuruppiner rutschten durch die Niederlage auf den 7. Tabellenplatz ab.

Auch das zweite Team verlor

Der Verlust von fünf Stammspielern (davon vier in der Oberliga aktiv) wog für das zweite TSG-Team bei Hellas Nauen II schwer. Zunächst schaffte Bastian Woidt trotz Mehrbauern ein Remis, wenngleich das Endspiel kompliziert erschien. Danach gingen die Neuruppiner nach etwas über zwei Stunden sogar in Führung. Lange war die Partie von Mathias Jäkel ausglichen. Im Endspiel zeigten sein Springer und Turm die ganze Aktivität, sodass erst ein mehrfacher Bauerngewinn und dann später der Sieg folgte. Nur zwei Minuten später musste Nico Nobilis jedoch die Waffen strecken – 1,5:1,5. Danach folgten Punkteteilungen von Virginia-Atlanta Pietsch und Sabine Wendorf. Pietsch berichtete: „Bei den drei noch laufenden Partien sah es nicht gerade optimal für uns aus.“ Viktor Halle vertauschte in der Eröffnung das Feld für den Springer, wodurch das gesamte Figurenzusammenspiel nicht funktionierte. Richard Wagner übersah einen Einschlag. In der Folge waren mehrere Bauernverluste zu verzeichnen, die nicht mehr zu kompensieren waren. Waldemar Halle verringerte die Niederlage auf 3,5:4,5 durch ein hübsches Qualitätsopfer mit einer prächtigen Bauernkette noch etwas. Die TSG II verbleibt auf Platz 5.

Von Mathias Jäkel

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