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Aufgabe bravourös gemeistert

Volleyball Aufgabe bravourös gemeistert

Belziger Volleyballer können sich an zwei Landesklassen-Spieltagen gegen vier Gegner behaupten

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Marcus Vorpagel beim Angriff am Samstag gegen Werder.

Quelle: J. Heller

Brück /Beelitz. Eine richtig schwere Aufgabe hatten die Volleyballer der Belziger SG Einheit am Wochenende zu lösen, in dem sie zwei Landesklassen-Spieltage in Folge bestreiten mussten. Und die meisterten sie sensationell. Am Samstag fegten sie den Werderaner VV 1990 III sowie den VSV Havel Oranienburg vom Parkett der Brücker Sporthalle. Und am Sonntag besiegten sie im Nachholspiel sowohl SV Lindow Gransee III als auch Gastgeber SG Beelitz. Nach ihren elf hart erkämpften Punkten aus vier Matches rangieren die Belziger auf dem starken vierten Tabellenplatz.

Den Heimvorteil ausgespielt

Mit nur zwei Wechselspielern traten die Gastgeber gegen den ersten Gegner, Werderaner VV III, an. Hier spielten Marcus Vorpagel und Marcus Müller von Beginn an mit und hier zahlte sich ihre häufige Trainingsteilnahme voll aus. Mit starken Blöcken und Angriffen schlugen sie zusammen mit der SG Einheit das Schlusslicht glatt mit 3:0-Sätzen. Gegen den folgenden Gegner, VSV Havel Oranienburg, mussten sich die Belziger im Hinspiel noch mit 1:3 geschlagen geben. Diesmal drehten sie den Spieß um und behaupteten sich gegen die Oranienburger, die am Ende „richtig platt waren“, wie SG-Zuspieler Kirk Berger feststellte, mit 3:1. „Beide Spiele haben wir mit einer tollen kämpferischen Leistung gewonnen und dabei unsere Heimstärke voll ausgespielt“, meinte Berger.

Mit gutem Gefühl in den Nachholspieltag

Somit ging es für das Einheit-Team mit einem guten Gefühl in den Spieltag nach Beelitz, der aufgrund des Wintereinbruchs am 23. Januar am Sonntag nachgeholt wurde. Hier stießen Manuel Schubert und Peter Dörrwandt zur Mannschaft, die gegen Lindow Gransee III da ansetzte, wo sie am Tag zuvor aufgehört hatte. Mit 3:0 bezwang die SG den Tabellen-Sechsten und hatte damit bereits neun Punkte auf der Haben-Seite. Der richtige Härtetest stand aber danach an. „Auch wenn es gegen die starten Beelitzer ging, war das Spiel für uns eigentlich nur noch die Kür“, so Berger. Belzig spielte gegen den Dritten der Tabelle befreit auf, musste Satz eins aber knapp mit 24:26 abgeben. Nach zwei folgenden Satzgewinnen ging Durchgang vier mit 23:25 verloren und somit musste der Tiebreck die Entscheidung bringen. Hier behielten die Belziger mit 15:10 die Oberhand und konnten damit ihren Matchgewinn sowie ihren elften von maximal zwölf Punkten bejubeln.

Von Jörgen Heller

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