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Die neue Staffel hat noch kein Glück gebracht

SV Marzahna – Schach Die neue Staffel hat noch kein Glück gebracht

Vor der Saison mussten die Schachspieler des SV Marzahna 57 von der Süd- in die Nordstaffel der Landesklasse wechseln. Dort treffen sie auf weitgehend unbekannte Gegner. Als Außenseiter versuchen sich die Fläminger in der neuen Spielklasse zu beweisen. Das erste Spiel bot gleich eine Menge Spannung.

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Die Schachmannschaft des SV Marzahna 57 bei ihrem Punktspielauftakt.

Quelle: Privat

Marzahna. In den letzten Jahren spielte der SV Marzahna 57 immer in der Südstaffel der Landesklasse Brandenburg. Durch die Wechsel in die Nordstaffel gibt es in dieser Saison Fahrten nach Schwedt und Frankfurt/Oder anstelle Cottbus oder Forst. Wie vom Vorjahr im Süden ist Marzahna auch im Norden der größte Außenseiter in der Staffel. Im letzten Jahr konnte Marzahna jedoch trotzdem die Klasse halten.

Am 1. Spieltag hatte man den SC Rathenow zu Gast. Nach nur anderthalb Stunden ging Marzahna durch Roland Schimmel in Führung. Anschließend spielte Henry Wangerin am Spitzenbrett Remis. Günther Müller verlor nach knapp zwei Stunden dann gegen seinen nominell deutlich stärkeren Gegner. Es stand 1,5:1,5. In den nächsten 90 Minuten spielten dann Markus Minke, Mario Gutewort und Matthias Höfler jeweils Remis. Es stand 3:3. Es liefen nur noch zwei Partien und es wurde dramatisch. Klemens Wangerin stand ausgeglichen. Er konnte das Remis-Angebot seines Gegners jedoch nicht annehmen, da René Liese zwei Bauern weniger hatte und nur noch zwei Minuten Zeit. Dessen Gegner dagegen hatte noch eine halbe Stunde. Klemens Wangerin spielte mannschaftsdienlich auf Alles oder Nichts. Plötzlich gelang es René Liese jedoch seine Stellung deutlich zu verbessern und mit weniger als einer Minute restlicher Bedenkzeit bot er seinem Gegner dann Remis trotz leicht besserer Stellung. Zusammen mit der guten Stellung von Klemens Wangerin sah es nach einem 4:4 aus. Doch gerade in diesen Sekunden hatte der Gegner von Klemens Wangerin dessen Angriff abwehren können. Der Gegner von René Liese nahm daher das noch gültige Remis-Angebot an. Klemens Wangerin konnte seine Stellung nicht mehr halten. Aus Alles wurde Nichts. Endstand 3,5:4,5.

Hoffentlich hat das Liga-Orakel - eine Wahrscheinlichkeitsberechnung anhand der jeweiligen gemeldeten Spieler und deren Wertungszahlen in der Landesklasse – nicht Recht: Es sieht Marzahna mit 56 Prozent auf dem letzten Platz. Die nächste Chance das zu widerlegen hat das Team beim kommenden Spiel in Schwedt.

Info : Wer Lust am Schachspielen hat, kann gerne Freitag am Abend zum Training in die Gaststätte Wangerin nach Dietersdorf kommen.

Von René Liese

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