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Ein Jahr Vorbereitung hat sich gelohnt

Judo Ein Jahr Vorbereitung hat sich gelohnt

Pauline Hildebrandt und Michael Traus vom Judoclub Bad Belzig 93 bestehen in Brandenburg(Havel) die schwere Prüfung zum ersten Dan, dem Meistergrad im Judosport. der Heimatverein ist nach der bestandenen Prüfung mächtig stolz auf seine beiden Schützlinge.

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Die 18-jährige Pauline Hildebrandt demonstriert vor der Prüfungskommission eine Wurftechnik.

Quelle: Privat

Brandenburg/H. Zwei Judoka des JCBB 93 bestanden in der Kreisunion eins des Brandenburgischen Judoverbandes die Prüfung zum ersten Dan. Pauline Hildebrandt und Michael Traus sind nun stolze Dan-Träger.

Beide Prüflinge mussten sich einen Partner suchen

Nach über einem Jahr Vorbereitungszeit wagten die 18-jährige Pauline Hildebrandt sowie der 61-jährige Michael Traus den Schritt vor die dreiköpfige Prüfungskommission. Eine Dan-Prüfung (Meistergrad) ist kein Zuckerschlecken, wovon sich die mitgereisten Bad Belziger überzeugen konnten. Beide Anwärter erlebten einen unterschiedlichen Einstieg in den Judosport. Während Hildebrandt Judo schon als Kind begann zu erlernen, kam Traus erst als Mittvierziger dazu. Bereits beider Kampfrichterausbildung reifte bei beiden die Idee, sich doch einmal einer Dan-Prüfung zu stellen. Neben der Ausarbeitung eines theoretischen Teils mussten sie sich einen Partner, der als Uke fungiert, besorgen. Der sollte ebenfalls Judo-Wettkämpfe bestreiten und mindestens die gleiche Graduierung haben. Michael Traus wurde hier von seinem Sohn Jaques Traus unterstützt und Pauline Hildebrandt Judo-Kampfrichter Eric Rinkes von Budokan Brandenburg gewinnen.

Große Nervosität vor der Notenvergabe

Die Prüfung dauerte über drei Stunden. Alle Techniken der Kyu-Ausbildungsstufen wurden stichprobenhaft geprüft. Neben Wurf- und Bodentechniken mussten Pauline Hildebrandt und Michael Traus bei der Anwendungsaufgabe eine Demonstration ihrer Spezialtechnik mit taktischen und technischen Zusammenhängen demonstrieren und erklären. Weiterhin wurden Anwendungsaufgaben im Boden, einfache bewegungstheoretische Aspekte sowie die Nage-no-Kata geprüft. Letztere ist die traditionelle Kata für den ersten Dan , wurde in den letzten drei Kyu-Stufen systematisch vorbereitet und muss bei der Prüfung zum ersten Mal komplett demonstriert werden. Nach Abnahme all dieser speziellen Anforderungen zog sich die Prüfungskommission zur Beratung und Notenvergabe zurück. Die Nervosität bei Pauline Hildebrandt und Michael Traus war nicht zu übersehen, vor allem als es hieß – bitte antreten. Die Prüfungskommission erläuterte jedem Prüfling seine Bewertung und gratulierte dann herzlich zum Bestehen der Dan-Prüfung. In den Augen der Kommission zeigten beide Bad Belziger überzeugende Leistungen, wobei Michael Traus mit seinen 61 Jahren keinen Altersbonus bekam. Er wurde vom Prüfungsvorsitzenden für seine gezeigten Leistungen und auch die seines Uke gelobt. Der JCBB ist stolz auf seine neuen Dan-Träger und ließ sie danach hochleben.

Von Diana Grund

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