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Ein unvergessliches Trainingslager der C-Juniorinnen

Fussball Ein unvergessliches Trainingslager der C-Juniorinnen

Nachwuchsfußballerinnen vom FC Borussia Belzig 1913 verbrachten zusammen mit gleichaltrigen Kickerinnen vom Verein Åbo IFK 1908 aus der finnischen Stadt Turku ein abwechslungsreiches Sommercamp über fünf Tage inklusive einem Stadionbesuch in Berlin und einer Trainingsbeobachtung der Fußball-Mannschaft von Turbine Potsdam. Den Abschluss bilet ein großes Turnier mit sieben Mannschaften.

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Ein Turnier auf dem Rasen des Heinrich-Rau-Stadions bildete den Abschluss des mehrtägigen Trainingslagers.

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Sechs Tage erlebten die Nachwuchsfußballerinnen vom FC Borussia Belzig 1913 zusammen mit den eingeladenen gleichaltrigen Kickerinnen vom Verein Åbo IFK 1908 aus der finnischen Stadt Turku ein abwechslungsreiches Sommer-Trainingslager, das mit einem großen Turnier im Heinrich-Rau-Stadion endete und ein Team der finnischen Gäste gewinnen konnte.

Zwei Trainingseinheiten am ersten Camptag

Insgesamt 45 Gäste, davon 31 C -Juniorinnen, drei Trainer, drei Betreuer und einige Eltern, wurden von den Bad Belzigerinnen stürmisch begrüßt. Nachdem die nun deutsche-finnische Fußballgemeinschaft Quartier in der Albert- Baur-Halle bezog, das die Stadt Bad Belzig zur Verfügung gestellt hatte, fand ein gemeinsames Kennenlernen im großen Kreis statt. Nach dem gemeinsamen Abendessen setzte sich der Borussia-Coach Olaf Schulz mit dem finnischen Trainerteam zusammen und besprach mit seine Kollegen das gemeinsame Training für den erste Trainingstag. Den eröffneten alle mit einer gemeinsamen Runde Frühsport stand die erste Trainingseinheit im Heinrich-Rau-Stadion an. Nach einem gemeinsamen, leckeren Mittagsessen ließen sich alle Mädchen und die Trainer eine Abkühlung in der Badeanstalt zu Gute kommen. Nach einer zweiten Trainingseinheit am Nachmittag ging es zum Abschluss des Tages auf die Burg Eisenhardt inklusive Burgführung durch Ritter Thomas.

Besuch im Olympiastadion

Am nächsten Camptag ging es für die Deutsch-finnische Gemeinschaft nach Berlin. Dort bekam sie eine Führung durchs Olympiastadion. „Dort bekamen wir Einblicke in den VIP-, Fitness- und Wellnessbereich und in die Mannschaftskabinen. Im Anschluss besuchten wir noch den Pressekonferenzraum, wo die Trainer einmal Platz nehmen konnten, wo sonst nur die großen sitzen“, erinnert sich Olaf Schulz. Danach ging es weiter zum Potsdamer Platz. Nach einem gemeinsamen Mittagessen durften die Mädchen noch eine Weile shoppen. Und auf dem Rückweg machten sie noch einen Abstecher zum 1. FFC Turbine Potsdam in den Luftschiffhafen. Dort beobachteten alle gebannt das Training der Frauen-Mannschaft. Mit einer gemeinsamen Runde Grillen ließen die Kickerinnen ihren nächsten, gemeinsamen Tag ausklingen.

Turnier mit sieben Mannschaften bildet den Abschluss

Zwei weitere Trainingseinheiten folgten am nächsten Camptag, bei dem sich alle mit großem Ehrgeiz auf das Abschlussturnier vorbereiteten. Insgesamt sieben Mannschaften starteten bei dem Juniorinnen-Wettbewerb. Der Gastgeber stellte zwei Teams. Die finnischen Gäste traten mit drei Mannschaften an. Eingeladen waren auch noch ein Team von Turbine Potsdam und eins vom RSV Eintracht. Die Fußballerinnen spielten im Turniermodus „jeder gegen jeden“. Die Turniereröffnung übernahmen Bad Belzigs Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast und FC-Trainer Schulz. Das Turnier war sehr ausgeglichen und am Ende siegte das dritte Team von ÅIFK Turku recht deutlich. „Insgesamt hat das Turnier allen großen Spaß gemacht“ beobachtete Schulz. Nach der Siegerehrung gab es im Heinrich-Rau-Stadion für die Mädchen noch eine große Abschlussparty.

Alle sieben Mannschaft vor dem Anpfiff des Turniers

Alle sieben Mannschaft vor dem Anpfiff des Turniers.

Quelle: Dirk Fröhlich

Der Abschied fällt nicht leicht

Am nächsten Morgen begann für alle das große Aufräumen und für die Finninnen das Kofferpacken. „Gegen Mittag mussten wir uns leider von unseren finnischen Gästen verabschieden, was nicht leicht viel, da einige Freundschaften während des Trainingslagers geschlossen wurden“, sagt Schulz und fügt an. „Ich möchte mich bei allen Eltern unserer Spielerinnen bedanken, die uns fleißig unterstützt haben sowie bei den vielen Sponsoren, ohne die das Camp in dieser Form nicht durchgeführt werden hätte können.“

Von Olaf Schulz

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