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„Es ist natürlich ein sehr, sehr schönes Gefühl“

Handball „Es ist natürlich ein sehr, sehr schönes Gefühl“

Katrin Wiede und Diana Weyhrauch gehören zu den Initiatorinnen der ungewöhnlichen Bad Belziger Handballgeschichte – viele frühere Nachwuchsspieler des MBSV wie etwa Fabian Wiede spielen inzwischen auf höchster Ebene. Im Interview sprechen die beiden Trainerinnen über die Anfänge großer Laufbahnen und Handball-Gene.

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Bad Belzig. Viele Nachwuchsspieler des MBSV in Bad Belzig, die von Katrin Wiede und Diana Weyhrauch trainiert wurden, haben den Sprung in den Profi-Handball oder in hohe Spielklassen geschafft. Marvin Sommer beispielsweise steht beim Bundesligisten SC DHfK unter Vertrag, Nationalspieler Fabian Wiede bei den Füchsen Berlin, Willy Weyhrauch spielt derzeit für den Zweitligisten ThSV Eisenach. Im Interview sprechen die beiden Trainerinnen über die Anfänge der Erfolgsstory und Pläne für ein ganz besonderes Spiel.

Frau Wiede, was ist das für ein Gefühl, wenn Sie Spieler wie ihren Sohn Fabian Wiede spielen sehen?

Katrin Wiede: Es ist natürlich ein sehr, sehr schönes Gefühl, auch, wenn man daran denkt, wie alles begonnen hat.

Wie hat alles begonnen?

Diana Weyhrauch: Fabi wurde das Handball-Gen in die Wiege gelegt – bereits als Vorschulkind war er ein roher Diamant. Er wurde von seiner Mutter Katrin – genau wie mein Sohn Willy – in unzähligen Trainingsstunden gefördert, bis er an die Sportschule nach Potsdam und Willy nach Magdeburg wechselte. Der weitere Werdegang von Fabi in Potsdam und dann bei den Füchsen Berlin und dessen Sprung in die Nationalmannschaft sind fantastisch. Seine Durchschlagskraft, das Auge für den Nebenmann, sein absoluter Wille gemischt mit einigem an Dreistigkeit, begeistern jeden Handballfreund – für uns hier beim MBSV Belzig immer verbunden mit Gänsehaut.

Hat sich das Talent der Spieler, die vom MBSV den Weg in den Profihandball geschafft haben, früh abgezeichnet?

Katrin Wiede: Gäbe es ein Kochbuch mit dem Titel vom Talent zum Profi, könnte die Zutatenliste vielleicht wie folgt aussehen: Talent, Fleiß, Ehrgeiz, bereit zu sein, sich zu quälen und auch mal über die Grenze zu gehen und auch Verzicht üben, auf die viele Dingen, die Kinder und Jugendliche auskosten. Dazu gehören auch Eltern, die unterstützen, mitkämpfen, anspornen, auffangen und auch mal bremsen und die auf einiges, was Familie heißt, verzichten. Nicht fehlen dürfen Übungsleiter, die viele Ideen haben, sowohl den einzelnen Spieler als auch eine Mannschaft entwickeln, Grundsteine legen und dafür viel ihrer Lebenszeit und ihrer Kraft investieren.

Diana Weyhrauch: Es gehört sicher auch Glück dazu – zur richtigen Zeit den nächsten Schritt Richtung Professionalität zu gehen. Für Fabi und Willy war es Bob Hannig bei den Füchsen Berlin, für Marvin war es Alexander Hase beim VfL Potsdam. Talent allein reicht nicht – davon hatten allerdings alle drei derzeitigen Profis jede Menge.

Wie oft kommen die Profis noch nach Bad Belzig?

Katrin Wiede: Den Kalender der Profis – vor allem den von Fabi – vermag sich keiner vorzustellen ... aber das eine oder andere Mal klappt es dann schon noch. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder ein Legionärsspiel veranstalten zu können, zu dem wir alle unsere „Ehemaligen“, von denen auch einige in der dritten und vierten Liga spielen – erwarten.

 

Von Lars Sittig

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