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Junger Lokalmatador unter den ersten Drei beim Freeride-Downhill-Cup

Radsport im Fläming Junger Lokalmatador unter den ersten Drei beim Freeride-Downhill-Cup

Der Jugendverein Treuenbrietzener Krähenberg veranstaltete seinen 4. Freeride-Downhill-Cup mit Bikern aus mehreren Bundesländern. Dabei konnte ein Nachwuchsfahrer des Veranstalters auf sich aufmerksam machen.

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Philip Mika legte starke Runs hin.

Quelle: Privat

Treuenbrietzen. Weite Sprünge und waghalsige Abfahrten konnten Zuschauer wieder in der Sabinchenstadt bestaunen. Der Jugendverein Treuenbrietzener Krähenberg trug seinen 4. Freeride-Downhill-Cup mit Bikern aus mehreren Bundesländern aus. Und dabei konnte in diesem Jahr sogar ein junger Freerider des Sabinchenstädter Vereins aufs Podium fahren.

Bergauffahrten bringen Teilnehmer ins Schwitzen

Die Organisatoren um Jugendwart Matthias Rudolph hatten im Vorfeld des Wettkampfes wieder alle Hände voll zu tun und viel Zeit investiert, um ihre anspruchsvolle Freeride-Strecke auf dem Krähenberg, die Länge misste zirka 700 Meter, für ihren Downhill-Cup in Form zu bringen. „In diesem Jahr haben wir alle Holzpassagen beseitigt und acht große Sprünge ins Streckenprofil eingebaut“, sagte Rudolph. Er selbst nahm wie in den drei Auflagen zuvor auch wieder teil und sollte für ein beachtliches Ergebnis sorgen. Dazu aber später mehr. Eine Besonderheit der Strecke sind Bergauffahrten, die die Teilnehmer, einige sind nur Bergabfahrten gewohnt, mächtig ins Schwitzen brachten. Zum 4. Cup kamen 26 Fahrer aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Für den Gastgeber starteten Jugendwart Rudolph, Marcus Hähndel, Max Kubat, Alexander Noack, Oliver Tietz und Steffen Wenck sowie die beiden Nachwuchsbiker Malte Schmidt und Philip Mika.

44 Mitglieder widmen sich der Jugendarbeit

Im Mai 2008 wurde der Treuenbrietzener Vereins aus einer Interessengemeinschaft heraus gegründet.

44 Mitglieder hat der Verein gegenwärtig, die sich in erster Linie der Jugendarbeit verschrieben haben.

Hauptaugenmerk liegt auf dem Training und Fahren im Bereich Motocross sowie BMX und Mountainbike.

Zur Aufgab e hat sich der Verein gemacht, für jeden Motorsportbegeisterten und Freerider legale, kontrollierbare und optimale Bedingungen für die Ausübung seines Sportes zu schaffen.

Zur Realisierung hat sich der Verein die alte Deponie und Kiesgrube am Krähenberg am Rande der Stadt Treuenbrietzen gepachtet.

Jedes Jahr werden auf dem Berg mehrere Rennen ausgetragen, die sich bei Funsportlern im Fläming und weiter her immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Sehr enge Entscheidungen

Um 9 Uhr morgens trafen sich die Biker zum gemeinsamen Training und verinnerlichten sich alle Abschnitte des kniffligen Parcours. Um 13 Uhr wurde es dann ernst. Ein befreundeter Verein aus Berlin lieh den Sabinchenstädtern eine professionelle Zeitmessanlage. Gewertet wurde in drei Klassen: Junioren, Damen und Herren. Von jeweils zwei Durchgängen ging der schnellere in die Wertung ein. Die Junioren legten vor den Augen von knapp 100 Zuschauern los. Dann folgten die Damen und später die Männer. Nach einer Pause folgte der zweite Wertungslauf. Und die Beteiligten sorgten teilweise für sehr enge Entscheidungen.

Philip Mika überrascht

Bei den Nachwuchsfahrer legte Mika vom Treuenbrietzener Jugendverein schon in seinem ersten Lauf eine Klasse Zeit hin, die am Ende zu Platz drei reichte. „Da hat uns der Mika mit seiner Fahrt schnellen Fahrt echt überrascht“, meinte Rudolph. Sieger wurde der junge Berliner Willi Salamanski, der an diesem Tag nicht zu schlagen war. Bei den Damen gingen nur drei Bikerinnen ins Rennen. Hier siegte Joan Kleine vor Katja Richarz. „Die Mädels haben sich in ihren Rennen nicht geschenkt“ fand Rudolph. In der männlichen Kategorie starteten insgesamt 19 Fahrer. Hier ging es richtig eng zu und der Potsdamer Sebastian Glaser konnte sich knapp den Siegerpokal sichern. Der Treuenbrietzener Rudolph schrammte mit Rang vier knapp am Podest vorbei. „Das war ein bisschen schade. Die Zeiten der ersten vier lagen alle innerhalb nur einer Sekunde“, so Rudolph.

Die Besten des 4

Die Besten des 4. Cups

Quelle: Privat

Bürgermeister überreicht die Pokale

Am Nachmittag fand dann die Siegerehrung statt und die Besten bekamen die Pokale von Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape höchstpersönlich überreicht. „Das war wieder ein voll gelungener Freeride-Cup. Zum Glück hat sich niemand schwer verletzt. Es gab nur einen Daumenbruch und eine Schulterprellung bei zwei Bikerinnen “, meinte Rudolph.

Als nächstes steht am Samstag auf dem Krähenberg der alljährliche Tag der offenen Tür an.

Von Jörgen Heller

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