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Kapitän erkämpft Titel Nummer sieben

Tischtennis Kapitän erkämpft Titel Nummer sieben

Jens Trompke gewinnt die Vereinsmeisterschaft 2015 der Tischtennisabteilung des TSV Treuenbrietzen

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23 Treuenbrietzener Tischtennisspieler nahmen die Vereinsmeisterschaft in Angriff.

Quelle: Privat

Treuenbrietzen. Ihr punktspielfreies Wochenende nutzten die Tischtennisspieler des TSV Treuenbrietzen, um in der oberen Leistungsklasse ihre Vereinsmeisterschaften vom vorigen Jahr nachzuholen. Nach vielen spannenden Matches konnte sich Jens Trompke seinen siebten Titel sichern.

Spiele der Gruppenphase mit vielen offensiven Angriffsaktionen

Bis auf wenige Ausnahmen nahmen an dem vereinsinternen Titelkampf insgesamt 23 Spieler von der ersten bis fünften TSV-Mannschaft teil, darunter auch die derzeit vier besten Nachwuchsspieler des Vereins. Alle wurden nach ihrer Spielstärke in vier Gruppen gelost. In der Gruppenphase wurde im Modus „jeder gegen jeden“ gespielt und bereits dort gab es viele mit offensiven Angriffsaktionen gespickte Ballwechsel zu sehen. In Gruppe A setzte sich Andy Vetter durch, der im direkten Duell der Favoriten den Titelträger des Vorjahres, Alexander Beau, mit 3:1 bezwang. In Gruppe B war Robert Benedikt nicht zu schlagen und holte sich den Gruppensieg vor Fred Moritz, der sich überraschend klar gegen Kevin Kracht-Schmollack durchsetzen konnte. In der Gruppe C war der Sieg von Jens Trompke nicht überraschend. Dahinter musste Michael Kühnast stark kämpfen, um Jugendspieler Chris Müller in Schach zu halten. In Gruppe D zog Falko Faix souverän ins Achtelfinale ein, wobei er nur einen Satz abgab. Dahinter platzierte sich Daniel Speidel hauchdünn bei demselben Spielverhältnis vor Kilian Hertel.

Michael Kühnast überrascht mit Finaleinzug

Die K.o.-Runde betraf sowohl die Gruppenersten und -zweiten, als auch die dahinter Platzierten. Bei den um den Titel spielenden Akteuren gab es bereits im Viertelfinale zwei Überraschungen. Während sich Jens Trompke und Daniel Speidel ziemlich sicher durchsetzten, gewann Michael Kühnast überraschend gegen Robert Benedikt. Der Geschlagene fabrizierte bei seinem offensiven Angriffsspiel zu viele Fehler, um sich durchsetzen zu können. Ein wahres Feuerwerk an Topspin-Schlägen aus Vorhand und Rückhand gepaart mit variantenreichen Aufschlägen zeigten Faix und Titelverteidiger Beau in ihrem Viertelfinale. Eigentlich war diese Partie von der Attraktivität ein vorweggenommenes Endspiel, in dem sich Faix knapp mit 3:1 behaupten konnte. Im Halbfinale zeigte ihm aber Trompke mit seiner Abgeklärtheit, einem guten Händchen und platziertem Rückschlagspiel die Grenzen auf. So zog der Kapitän des TSV-Verbandsligateams mit 3:1 ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale spielten Daniel Speidel und Michael Kühnast gegeneinander. Erstgenannter war klarer Favorit, verlor er doch in den vergangenen zehn Jahren nicht einziges Mal gegen Kühnast. Diesmal fand der stets Unterlegene überraschend gut ins Match und setzte starke spielerische Akzente. Speidel versuchte, dem etwas entgegenzusetzen, musste sich aber knapp mit 2:3 geschlagen geben und Kühnast konnte nach zehn Jahren endlich wieder einen Finaleinzug bejubeln. Im Endspiel war er aber gegen das druckvolle Platzierungspiel Trompkes über weite Strecken chancenlos. Letztlich erspielte sich Trompke mit einem klaren 3:0 seinen siebten Vereinsmeistertitel.

Chris Müller bester Nachwuchsspieler

Aber auch in den weiteren Platzierungen wurde gutes Tischtennis geboten. Am Ende gab es aber keine weiteren Überraschungen. Dabei bestätigten die meisten mit ihrem Abschneiden auch die Setzung in den einzelnen Mannschaften. Mit Chris Müller kam der beste Nachwuchsspieler auf den zehnten Platz.

Von Thomas Hertel

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