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Keine Blamage gegen starke Pokalgegner

Handball Keine Blamage gegen starke Pokalgegner

MBSV-Männer verlieren im Viertelfinale gegen 1. SV Eberswalde und SV Lok Rangsdorf jeweils knapp

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Maximilian Kernke und der MBSV gingen im Pokal nicht unter.

Quelle: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. An ungewohnter Stätte waren die Handball-Männer des MBSV Belzig am Sonntag Gastgeber des Viertelfinal-Pokal-turniers des Handballverbandes Brandenburg (HVB). In der Sporthalle im Wiesenburger Flämingstadion spielten die Belziger im Final-Four-Turnier zuerst gegen 1. SV Eberswalde und unterlagen dem Brandenburgligisten knapp mit 18:21 (8:12). In der folgenden Verliererrunde verloren die Gastgeber gegen den SV Lok Rangsdorf mit 17:19 (7:9) ebenfalls nur knapp, womit sie sich gegen die höher spielenden Gegner überhaupt nicht blamiert haben und nun an den aufgezeigten Schwächen für anstehende Verbandsliga-Punktspiele arbeiten können. Viertelfinalgewinner wurde der Grünheider SV aus der Ostsee-Spree-Liga.

Lücken im Belziger Abwehrzentrum

Das kleine Pokalturnier, bei dem jedes Match zweimal 20 Minuten andauerte, eröffneten der Grünheider SV und die Lok-Handballer. In einer temporeichen und intensiv geführten Partie konnte sich der Oberligist ganz knapp mit 17:16 behaupten. Das zweite Spiel des Tages bestritten die MBSV-Männer vor ungefähr 100 Fans gegen den Oberliga-Absteiger aus Eberwalde. Dabei wollten sie den Aufwärtstrend der vorigen Verbandsligaspiele fortführen und für eine Überraschung sorgen. Anfangs war auch kein Klassenunterschied erkennbar. Ab Mitte der ersten Hälfte offenbarten sich jedoch im Belziger Abwehrzentrum teils eklatante Lücken, die vom Gegner gnadenlos ausgenutzt wurden. Der Belziger Angriff blieb weitestgehend Stückwerk, da sich der Rückraum zumeist vom aggressiven Abwehrverhalten des Favoriten beeindrucken ließ und somit kaum Torgefahr ausstrahlen konnte. Technische Fehler und unnötige Ballverluste verhinderten in der Schlussphase die anvisierte Pokalüberraschung, so dass der MBSV Spiel eins mit 18:21 abgab. Herausstach hier aber Erik Merkel auf der halbrechten Position, der vor allem in Eins-zu-eins-Situationen seine ganze Erfahrung aufzeigte und den Rückstand seines Teams in Grenzen hielt.

Überwiegend positiver Gesamteindruck der Hausherren

In der folgenden Verliererrunde trafen die MBSV-Männer auf Lok Rangsdorf. Gegen den Brandenburgligisten fanden sie besser in die Partie und zeigten sich vor allem im Deckungsverhalten beweglicher und kämpferischer. Im Tor überzeugte nach anfänglicher Nervosität der erstmals von Beginn an aufgestellte Keeper Kevin Dehne mit guten Paraden. Zudem verhalfen nun die Routiniers Christopher Dümchen und Ralph Gutzmer der Abwehr zur nötigen Stabilität. Sehenswerte Treffer im zweiten Abschnitt unterstrichen den überwiegend positiven Gesamteindruck der Hausherren. All diese Aspekte konnten die 17:19 (7:9)-Niederlage aber nicht verhindern. Im abschließenden, hochklassigen Finale setzte sich der Grünheider SV erst zum Ende etwas deutlicher gegen Eberswalde ab und gewann aufgrund größerer Cleverness mit 21:18. Das bescherte dem Oberligisten den verdienten Einzug ins Brandenburger Final Four.

„Leider blieb eine Überraschung aus. Letztlich waren das aber sehr gute Testspiele gegen höherklassige Gegner auch zur Verbesserung unserer Deckung“, fand Trainer Harry Kernke und fügte an: „ Ich bin mir aber sicher, dass unsere Spiele in der Baur-Halle besser verlaufen wären.“

Von Jörgen Heller

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