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Letzter Wertungstag der Luftgleiter

Segelfliegen Letzter Wertungstag der Luftgleiter

Der Flugsportclub Charlottenburg Berlin richtet über zehn Tage einen Qualifikations-Wettbewerb zur Deutschen Segelflug-Meisterschaft in drei Klassen auf dem Flugplatz in Lüsse bei Bad Belzig aus. Eine Pilotin des Ausrichters besitzt dabei sehr große Chancen, sich für die nationalen Titelkämpfe im kommenden Jahr zu qualifizieren.

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Acht Propellerflugzeuge beförderten an einem Wertungstag knapp 100 Segelflugzeuge in eineinhalb Stunden in den Himmel.

Quelle: Privat

Bad Belzig. Der vorletzte Tag des Qualifikations-Wettbewerbes zur Deutschen Segelflug Meisterschaft stand gestern auf dem Flugplatz in Lüsse auf dem Plan. Der Start wurde auf Mittag verschoben, da die am Vormittag noch vorherrschende geschlossene Wolkendecke keine Thermik versprach. Die Wetterprognose für den Nachmittag verbesserte sich dann mit Auflockerungen und Sonnenschein, so dass auf jeden Fall die Piloten der Clubklasse um letzte Wertungspunkte fliegen konnten. Auch wenn die Segelflieger der Offenen sowie der Doppelsitzerklasse gestern möglicherweise nicht mehr aufsteigen konnten, die Mindestanzahl an drei Wertungstagen wurde seit dem ersten Wettbewerbstag am vorigen Montag bereits realisiert. Und eine Pilotin des ausrichtenden Flugsportclub Charlottenburg Berlin (FCC Berlin) besitzt dabei gute Chancen, sich für die DM im kommenden Jahr qualifizieren zu können.

Teilnehmer sorgen für weite Flugstrecken

Knapp 100 Piloten nutzten in den zurückliegenden Tagen den Fläminger Luftraum zum Emporsteigen. Dafür sorgten acht Propellerflugzeuge, die innerhalb von eineinhalb Stunden die Segelflieger nach oben zogen und ausklinkten. Dann begann die Wertung und die Starter größtenteils aus Ostdeutschland, aber auch aus Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen, legten enorme Strecken zurück. So segelten sie in den Norden bis zur Müritz, in den Osten bis nach Polen hinein, in den Süden bis nach Dresden und nach Westen bis zur Lüneburger Heide.

Natalie Lübben auf Gesamtplatz sieben

In der Offenen Klasse mit 37 Teilnehmern lag gestern die FCC-Ausbildungsleiterin, Natalie Lübben, mit dem Gesamtplatz sieben sehr gut in der Luft. „Natalie ist im Grunde bei der DM 2017 dabei“, denkt der FCC-Pressewart Stefan Pierskowski. In der Doppelsitzerklasse (26 Teilnehmer) lag Ronald Liepold vom Ausrichter mit Platz 13 im Mittelfeld. Und in der Clubklasse (26 Teilnehmer) war FCC-Flieger Olaf Komoll mit Platz 20 doch recht weit abgeschlagen und wird sich für die DM nicht mehr qualifizieren können.

Bevölkerung nimmt Wettbewerb wahr

Auch wenn der FCC Berlin nur ein heißes Eisen im Feuer hat, erfreut ist der Verein über die positive Resonanz in der Fläminger Bevölkerung. „Einige kommen spontan vorbei und beobachten bei Kaffee und Kuchen gebannt die Landungen unserer Piloten. Ja unser Wettbewerb wird von der Bevölkerung wahr genommen“, meint FCC-Mitglied Frank Blecher. Heute endet der nationale Segelflug-Wettbewerb. „Wir und die Piloten sind mit dem Verlauf sehr zufrieden“, so Blecher. Wo die DM im nächsten Jahr stattfinden wird, ist noch offen. „Wir wollen uns au jeden Fall für die Ausrichtung bewerben“, sagte er abschließend.

Von Jörgen Heller

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