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MBSV-Aufsteiger siegt für Fans und Trainer

Handball MBSV-Aufsteiger siegt für Fans und Trainer

MBSV Belzig bezwingt im Saisonfinale der Verbandsliga Rot-Weiß Friedland mit 27:25. Zuvor werden alle MBSV-Mannschaften für ihren Saisonleistungen ausgezeichnet. MBSV-Jugendspieler Fabian Wiede, der die Ehrung mit übernahm, trug sich ins Ehrenbuch Bad Belzigs ein.

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Mark O’Neill stieg gegen Friedland eine Etage höher, als der Rest. Zehnmal traf er für den MBSV.

Quelle: Jörgen Heller

Bad Belzig. Eine richtig starke Saison beendeten die Handballer des Märkischen BSV Belzig am Samstagnachmittag in der heimischen Albert-Baur-Halle. Zu Gast war Tabellen-Nachbar Rot-Weiß Friedland, den die Belziger unter letztmaliger Regie von Trainer Harry Kernke mit 27:25 (17:14) besiegten. Überragender Spieler war Mark O’Neill, der zehn Tore werfen konnte. Damit steht der Aufsteiger zum Ende seiner ersten Verbandsliga-Spielzeit auf dem achtbaren sechsten Platz.

Fabian Wiede erfreut über Anerkennung

Zwei Stunden vor Anpfiff des Saisonfinals der Männer liefen alle MBSV-Mannschaften von den Bambini bis zu den Alten Herren und Lustigen Weibern auf der Bad Belziger Platte auf und wurden für ihre Saisonleistungen gewürdigt. Die Ehrung übernahmen auch zwei ehemalige MBSV-Jugendspieler. Europameister Fabian Wiede und Teamkollege Willy Wheyrauch vom Bundesligisten Füchse Berlin waren der Einladung ihres Heimatvereins gefolgt. Wiede, der mit der deutschen Nationalmannschaft im Januar Sensations-Europameister in Polen wurde, durfte sich sogar ins Ehrenbuch der Stadt Bad Belzig eintragen. „Es hat mich richtig gefreut, mal wieder hier zu sein. Es ist der Wahnsinn, wie groß hier die Anteilnahme an meinen Erfolgen ist“ meinte ein sichtlich gerührter Sohn Bad Belzigs. Danach stand er tapfer seinen Mann, um allen Autogrammwünsche und Foto-Anfragen nachzukommen.

Mark O’Neill wächst über sich hinaus

Dann wurde es noch einmal für die Männer ernst. Zu Gast war schließlich ein Gegner, bei dem der MBSV im Hinspiel Anfang Januar mit 26:27 unterlag. So waren die Gastgeber gewarnt. Schließlich wollte man gerade im letzten Saisonspiel vor über 250 Heimzuschauern keine Pleite kassieren. Und dass die Rot-Weißen nicht nur gekommen waren, um sich von den Füchse-Profis Autogramme zu holen, zeigten sie gleich nach Anpfiff. Trainer Kernke verfolgte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem der Gast nach 23 Spielminuten knapp mit 13:12 führte. Er beobachtete immer wieder Abstimmungsprobleme zwischen der Abwehr und beiden Keepern Tillmann Hartisch und Kevin Dehne „die mich heute nicht überzeugten“, wie der Trainer meinte. Dafür lief es umso besser im Angriff der Hausherren. Hier zeigte vor allem Mark O’Neill, der von seinen zehn Toren in Hälfte eins allein acht warf, nach Meinung von Kernke „das bisher beste Spiel im Männerbereich“. So war es auch ihm zu verdanken, das der MBSV zur Pause mit 17:14 führte.

Torwart Alexander Burghardt überzeugt noch einmal

Für die zweiten 30 Minuten durfte dann Torwart Alexander Burghardt das letzte Mal zwischen die MBSV-Pfosten, und er machte noch einmal einen richtig guten Job. Auch die Abwehr der Gastgeber verteidigte nun konsequenter. Nun ließ aber der Angriff nach, auch auf Seiten der Friedländer. „Zwischenzeitlich fiel sechs Minuten lang kein Tor“, so Kernke. Vielleicht war das auch einer gewissen Saison-Müdigkeit geschuldet. Am Ende gewann der MBSV, auch weil ein verwandelter Siebenmeter kurz vor Ende für Rot-Weiß nicht gegeben wurde, etwas glücklich mit 27:25 aber „insgesamt doch verdient“, wie Trainer Kernke fand. Der wurde nach dem Spiel von einem emotionalen Abschied übermannt. Mehr dazu lesen Sie nächste Woche.

Von Jörgen Heller

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