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MBSV-Rumpftruppe verkauft sich anständig

Handball MBSV-Rumpftruppe verkauft sich anständig

Bad Belziger Handball-Männer spielen beim Verbandsliga-Zweiten Berolina Lychen auf und unterliegen dort mit 23:26. Nach der Auswärtsniederlage rangieren die Kreis- und Kurstädter gegenwärtig auf dem neunten Tabellenplatz.

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Matthias Paul und der MBSV, hier zuhause gegen Neuruppin, konnten dem Gegner lange Zeit Paroli bieten.

Quelle: Jörgen Heller

Lychen. Die Vorzeichen waren für die Handball-Männer des Märkischen BSV für ihr drittes Auswärtsspiel der Verbandsliga-Saison alles andere als gut. Mit vielen fehlenden Stammkräften und ohne Trainer Mario Beutler musste sich die Rumpftruppe beim aktuell Tabellen-Zweiten SV Berolina Lychen behaupten. Obwohl die Bad Belziger Handballer dem ihnen gänzlich ungekannten Gegner lange Zeit Paroli bieten konnten, reichte es am Ende zu einem Erfolg nicht. Mit 23:26 (10:11) verlor der MBSV dort und rangiert in der Tabelle nach einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen derzeit auf Platz neun.

MBSV spielt mit 5:1-Deckung

Da Coach Beutler aus privaten Gründen nicht mit nach Lychen fahren konnte, übernahm Co.-Trainer Christian Gericke die Trainerrolle. Seine Mannschaft begann gegen den Gastgeber mit einer gut stehenden 5:1-Deckung, womit der Druck des starken Berolina-Rückraumes eingedämmt wurde. Spielmacher Denis Wandersee suchte immer wieder Maik Fricke und Kevin Senst, die erfolgreich abschlossen. So konnte sich in der ersten Halbzeit kein Team einen deutlichen Vorsprung herausspielen. Und zur Pause führte der Gastgeber nur knapp mit 11:10.

Gegner nutzt kurze Schwächephase der Gäste

In die zweite Hälfte starteten die Fläminger dann unglücklich. Drei Würfe landeten am Pfosten. Zudem wurden die Kombinationen nicht richtig ausgespielt und zu früh abgeschlossen. Diese Schwächephase nutzte der Gegner konsequent aus und spielte sich einen Vorsprung von drei, vier Toren heraus. Der MBSV konnte sich bis zur 50. Minute zwar noch einmal bis auf ein Tor herankämpfen. „Am Ende ging uns aber die Kraft aus und wir mussten dem hohen Tempo Tribut zollen, da wir nur drei Wechselspieler hatten“, erinnert sich Wandersee. Letztlich gewann Lychen mit nur drei Toren Vorsprung.

„Da ja viele im Vorfeld dachten, Lychen würde uns unter den Voraussetzungen weghauen, sind wir recht zufrieden mit unserem Auftritt“, meinte Wandersee und fügte an: „Mit einem größeren Kader wäre hier für uns mindestens ein Punkt drin gewesen.

Bereits am Sonntag geht es für den MBSV Belzig beim Tabellen-Nachbar SV Motor Hennigsdorf weiter.

Von Jörgen Heller

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