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MBSV verschläft Anfangsphase

Handball MBSV verschläft Anfangsphase

Erneut zeigten die in die Verbandsliga Süd aufgestiegenen Handballmänner des Märkischen Ballsportvereins Belzig eine sehr engagierte Leistung. Leider verschliefen sie im Auswärtsspiel beim BSV Grün-Weiß Finsterwalde aber die Anfangsphase. Ihre Mittel reichten nicht, um den Rückstand noch wettzumachen, sie verloren 30:33.

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Erik Merkel kassierte mit dem MBSV in Finsterwalde die erste Saisonniederlage.
 

Quelle: Jörgen Heller

Finsterwalde.  Erneut zeigten die in die Verbandsliga Süd aufgestiegenen Handballmänner des Märkischen Ballsportvereins Belzig eine sehr engagierte Leistung. Leider verschliefen sie im Auswärtsspiel beim BSV Grün-Weiß Finsterwalde aber die Anfangsphase. Ihre spielerischen Mittel reichten an diesem Tag nicht, um den anfangs eingefangenen Rückstand bis zum Ende noch wettzumachen. So kassierten die Kreis- und Kurstädter am dritten Spieltag mit 30:33 (12:15) ihre erste Saisonniederlage und rutschten auf Tabellenplatz fünf ab. Beste MBSV-Torschützen waren Maik Fricke und Kevin Senst, die beide jeweils zehn mal trafen.

Besonderes Spiel für Trainer Kernke

Für Trainer Harry Kernke war die Partie in Finsterwalde eine ganz besondere. Bei Grün-Weiß spielte er einige Jahre sowohl in der Jugend als im Männerteam. Für ihn zählt der Gegner zum engen Favoritenkreis um den Staffelsieg und so schwor er seine Truppe auf ein ganz schweres Spiel ein. Dort fehlten ihm neben dem Langzeitverletzten Tommy Boskugel seine beiden Routiniers Matthias Paul und Christopher Dümchen, die aus beruflichen Gründen passen mussten.

MBSV-Angriff zu harmlos

Seine Anfangsformation fand zu Beginn in einer vollen Halle in Finsterwalde überhaupt nicht ins Spiel. „Wir haben total schläfrig begonnen“, monierte Trainer Kernke. So übernahm der Gastgeber schnell die Führung und lag nach drei Spielminuten bereits mit 3:0 in Front. Der MBSV, dem in der Deckung die Abstimmung fehlte und im Angriff zu harmlos agierte, kam zu seinem ersten Tor erst nach einem verwandelten Siebenmeter nach sieben Minuten. Beim Stand von 3:9 für sein Team sah sich Coach Kernke gezwungen, eine erste Auszeit zu nehmen. Durch die folgende Umstellung wurde Bad Belzig durchschlagkräftiger und konnte auf 7:9 verkürzen (19.). Bis zum Pausenpfiff gestaltete sich die Partie recht ausgeglichen. Finsterwalde konnte aber stets eine kleinen Vorsprung halten, so dass Hälfte eins mit 15:1 für die Grün-Weißen endete.

Gast kann nicht zu Grün-Weißen aufschließen

Den zweiten Spielabschnitt eröffneten die Kreis- und Kurstädter verglichen zum ersten weitaus besser. Es entwickelte sich eine spannende Begegnung. Finsterwalde schaffte es nicht, sich abzusetzen. Aber auch der MBSV konnte einfach nicht zu seinem Gegner aufschließen. Das lag zu einen an einer zu instabilen Verteidigung und zum anderen an beiden Keepern, die keinen guten Tag erwischten. So führte Grün-Weiß fünf Minuten vor dem Abpfiff mit 30:28 und beendete seine Heimbegegnung mit 33:30.

Gegner zollt Respekt

Trainer Harry Kernke sah eine starken kämpferischen Auftritt seine Jungs, ärgerte sich aber über ihren Beginn. „Wenn wir die Anfangsphase nicht verschlafen hätten, wäre hier viel mehr drin gewesen“, meinte der Coach und fügte hinzu: „Spielerisch müssen wir noch eine Schippe drauf legen, wenn wir gegen die anderen starken Teams dieser Staffel bestehen wollen.“ Der Gegner war jedenfalls überrascht über den Auftritt des MBSV. „Den Gästen müssen wir für die Leistung und den nie endenden Kampf großen Respekt zollen. Das macht bereits heute Lust auf das Rückspiel“, sagte Grün-Weiß Spieler Stephan Patzigk.

Nächstes Spiel gegen Lübbenau II

Am Sonntag wartet dann ein nächster dicker Brocken auf die MBSV-Team. In die Albert-Baur-Halle kommt zum zweiten Saison-Heimspiel die TSG Lübbenau 63 II. „Für mich zählt diese Mannschaft ebenfalls zu den Mitfavoriten der Verbandsliga“, sagte der MBSV-Coach. „Um in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen ist aber ein Heimsieg Pflicht“, meinte Kernke abschließend. Er und sein Team hoffen dann wieder auf eine „volle Hütte“.

Von Jörgen Heller

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