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Märkischer BSV unterliegt Guben

Belziger Handballer in Hälfte zwei von der Rolle Märkischer BSV unterliegt Guben

Der Märkische BSV Belzig hat beim SV Chemie Guben 1910 mit 25:27 verloren. Obwohl es nicht zum Punktgewinn reichte, sah MBSV-Trainer Harry Kernke seine Mannschaft stärker als in der vergangenen Partie.

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Quelle: dpa

Guben. Gegen den starken gastgebenden SV Chemie Guben 1910 zeigten die Männer des Märkischen Ballsportvereins Belzig eine weitaus engagiertere Leistung als noch eine Woche zuvor im Heimspiel gegen Germania Massen.Vor allem in der Deckung konnten sie am 6. Spieltag der Landesliga Süd über weite Strecken überzeugen. Ein zehnminütiger Blackout in der zweiten Hälfte führte aber dazu, dass der Gastgeber davonzog. Die Bad Belziger konnten sich zwar noch einmal herankämpfen. Letztlich mussten sie sich aber in der Niederlausitz mit 27:29(12:13) beugen. Bester Werfer Bad Belzigs war Maik Fricke. Er traf neunmal ins Chemie-Tor.

Ein paar Tage vor ihrer Auswärtspartie musste die Truppe von MBSV-Trainer Harry Kernke eine Hiobsbotschaft verdauen. Ihr Stammspieler Thomas Lang, der sich im vorigen Spiel am Knie verletzt hatte und ins Krankenhaus musste, wird nach einem diagnostizierten Kreuzbandriss die verbleibende Spielzeit ausfallen. Trotz des herben Verlustes ihres Torgaranten am Kreis, schworen sich die Kurstädter auf das anstehende schwere Spiel in Guben ein und nahmen sich dort vor, mit großem Kampfeswillen anzutreten. Das setzten sie zu Beginn gut um. In der Deckung standen sie sicher und ließen kaum Abschlüsse des Gegners zu. Selbst konnten sie im Angriff ebenfalls nicht überzeugen. Viele Würfe wurden zu leichtfertig vergeben. So stand es nach neun Spielminuten nur 1:1. Bis zur Halbzeitpause wechselten sich beide Mannschaften dann mit der Führung stets ab. Und nach den ersten 30 Minuten stand es 13:12 für die Hausherren.

Nach dem Wiederanpfiff konnte der MBSV schnell ausgleichen und beide Teams spielten in der Folge auf Augenhöhe. In der 40. Minute führte Guben 16:15. Darauf stellte sich der Hänger bei den Gästen ein. Im Angriff bekamen sie kaum noch etwas zustande. Dieses Geschenk nahm Chemie natürlich ohne zu zögern an, weil auch die Gäste in der Verteidigung nicht richtig heraustraten und dem Gegner somit Platz zum Spielaufbau ließen. Bis zur 50. Minute zog er bis auf 23:17 davon. Ab diesem Zeitpunkt fing sich der MBSV wieder. So einfach wollte er sich nicht besiegen lassen. Tor um Tor kämpften sich die Kurstädter wieder heran. Eine Minute vor Spielende lagen sie nur noch 27:28 zurück. In dieser Phase wurde Maik Fricke im Angriff von einem Gubener derart heftig gefoult, das er nicht weiterspielen konnte. Dem MBSV-Trainer blieb nach diesem Foul fast das Herz stehen, da er nun um einen weiteren seiner wichtigen Stammspieler bangen muss.

Guben hatte nach dieser Aktion leichtes Spiel, warf noch ein Tor und der MBSV verlor mit zwei Toren Rückstand. "Meine Mannschaft zeigte heute eine viel bessere Körpersprache als noch gegen Massen. Unsere Chancenverwertung muss aber besser werden. Ärgerlich ist es schon, denn ohne diesen Blackout wäre mehr drin gewesen", meinte MBSV-Trainer Harry Kernke. Am Sonntagnachmittag wartet eine weitere schwere Aufgabe auf die Kurstädter Handballer. Dann kommt der gegenwärtige Tabellen-Zweite, die starke Oberliga-Reserve der TSG Lübbenau, in die Albert-Baur-Sporthalle.

Von Jörgen Heller

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