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Medewitzer Sportschützen verteidigen Vorjahrestitel

Vereinsmeisterschaft im Wurfscheibenschießen Medewitzer Sportschützen verteidigen Vorjahrestitel

Bei ihrer Vereinsmeisterschaft in der Disziplin Wurfscheibe mussten sich die Medewitzer Sportschützen auf dem Schießstand in Schweinitz mit schwierigen Witterungsbedingungen auseinander setzen. Das machte Hans-Peter Konrad am besten, der die meisten Scheiben vom Himmel in Sachsen-Anhalt holte und damit seinen Vorjahrestitel verteidigen konnte.

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Frank Kuckert beim Anvisieren einer Wurfscheibe.

Quelle: privat

Schweinitz. Insgesamt acht Sportschützen, zwei Jäger sowie ein Gast vom Görzker Schützenverein stellten sich bei den vereinsinternen Meisterschaften dem Versuch, so viele Wurfscheiben wie möglich zu treffen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Medewitzer Sportleiter Udo Wolf und einer Einweisung durch den Standleiter Rüdiger Gante konnte mit dem Schießen auf die Scheiben, die auch Tontauben genannt werden, begonnen werden. Die ersten fünf Schützen fanden bei ihren Versuchen noch einigermaßen gute Sichtverhältnisse vor.

Lutz Maas, einer der beiden Jäger, erzielte sieben Scheiben und Sportschütze Wolf konnte fünf von 15 Scheiben treffen, das in seinen Augen keine besondere Ausbeute war. In der zweiten Staffel war es dann Vorjahressieger Hans-Peter Konrad, der mit neun getroffenen Wurfscheiben vorne lag.

Im nächsten Durchgang setzte neben dem aufgekommenen Wind auch noch Regen ein, so dass sich die Sichtverhältnisse zusehends verschlechterten. Dies spiegelte sich in den Leistungen deutlich wieder. Die Scheiben sprangen und hüpften im Wind, womit es für die Schützen immer schwieriger wurde, die diese zu treffen. Lediglich Konrad konnte ein zweites Mal neun Treffer für sich verbuchen.

Einige Disziplinen sind olympisch

Wurfscheibenschießen, auch Tontaubenschießen genannt, ist der Sammelbegriff für das Schießen mit Flinten und Schrotmunition auf Wurftauben.
Bei diesem Präzisions-Schießsport ist ein Gehörschutz obligatorisch.
Zur Beförderung der Scheiben in die Luft werden federgeladene Maschinen verwendet, die dafür konstruiert sind, die verschiedenen Wurfscheibenarten bis zu 100 Meter weit zu werfen.
Es existieren verschieden Disziplinen wie Trap, Doppeltrap, Skeet, Jagdparcous, Compak-Sporting oder Helices.
Sportliche Disziplinen wie Trap, Doppeltrap, Skeet werden bei olympischen Spielen ausgetragen.

Vor dem dritten und letzten Durchgang stärkten sich die Teilnehmer bei einem kleinen Imbiss und hofften auf Wetterbesserung. Die stellte sich aber nicht ein. Trotzdem setzten alle Schützen mit neuer Energie den Wettkampf fort. Norbert Sprock setzte sich diesmal mit acht getroffenen Wurfscheiben durch, gefolgt von Thomas Thiele, der siebenmal traf.

In der Gesamtwertung war es aber dann wie im Vorjahr Konrad, der mit 23 Treffern den Vereinspokal überreicht bekam. Sprock belegte mit 18 Treffern den zweiten Platz. Und Dritter wurde Wolf mit ebenfalls 18 Abschüssen.

Bei den Jägern zeigte es sich wieder einmal, dass routinierte Schützen der Jugend noch etwas zeigen können. Der über 75-jährige Jagdschütze Lutz Maas verwies den 35 Jahre jüngeren Jäger Stephan Heese auf den zweiten Platz.

Trotz kalter und klammer Hände erlebten die Medewitzer Sportschützen wieder eine voll ends gelungene Vereinsmeisterschaft in Schweinitz und schauen nun auf den Räuberpokal vom 22. bis 26. April auf ihrer Anlage.

MAZ

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