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Medewitzer müssen weiter zittern

Schießsport Medewitzer müssen weiter zittern

Schützenverein Bück ist in seiner Sporthalle Gastgeber des 3. Landesliga-Wettkampfes für Luftgewehr- und Luftpistolenschützen. Während die Pistolenschützen aus der Planestadt überzeugen können, unterlagen die Medewitzer auch an diesem Wettkampftag und müssen für den Landesliga-Verbleib nun im Saisonfinale bestechen.

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Die Landesliga-Luftgewehrschützen am zweiten Wettkampftag in der Brücker Sporthalle.

Quelle: Dirk Fröhlich

Brück. Die Turnhalle am Brücker Jahnsportplatz war Austragungsort des dritten Landesliga-Wettkampfs für Luftgewehr- und Luftpistolenschützen. Während die Pistolenschützen des gastgebenden SchV Brück überzeugten, blieben die Gewehrschützen des SchV Medewitz erneut hinter ihren Erwartungen zurück.

Konkurrenzlos zu hohen Ringzahlen

Einen Tag vor dem höchsten Wettkampf im Land Brandenburg bauten die Mitglieder des Gastgebers wieder 20 Seilzuganlagen auf, installierten die Scheibenbeleuchtung und richteten den Zuschauerbereich her. Der Samstag war den Luftpistolenschützen vorbehalten. Im Wettkampf SchGi zu Potsdam gegen SchV Brück (40 Schuss) trafen die Lokalmatadore auf keinen Gegner, da die SchGi zu Posdam krankheitsbedingt abgemeldet hat. Das bedeutete für die Brücker schon einmal den Mannschaftssieg. Dennoch wollten sie ihren Vorsprung in der Einzelwertung ausbauen und trugen den Wettkampf alleine aus. Marco Hinze (370 Ringe), Markus Wickidal (369), Marko Dörring (361), Martin Pelzer (362) und Thomas Wilke (334) schossen jeweils sehr gute Resultate. Aber auch in der Mannschaftswertung half dieses Ergebnis. Brück ist gegenwärtig Zweiter hinter der SchGiFrankfurt (Oder) mit 8:0-Mannschafts- und 17:3-Einzelpunkten. Somit steht ein spannendes Saisonfinale bevor. „Um ihren Vorjahrestitel verteidigen zu können, müssen die Brücker gegen Spitzenreiter Frankfurt (Oder) mindestens mit 3:2 gewinnen“, meinte Wettkampfleiter Udo Wolf.

Brücker Auflage-Schützen siegen

Die Auflage-Schützen bekamen es mit der SchGi KW-Wildau zu tun. Der Vergleich wurde an den Positionen 1 bis 4 deutlich gewonnen. Lediglich auf Platz 5 ging es spannend zu. Der ehemalige Präsident des Brandenburgischen Schützenbundes Rainer Wickidal schoss 278 Ringe. Das waren genauso viel, wie sein Kontrahent aus Wildau. So kam es für den Brücker zum ersten „Shot of“ in seiner Kariere als Liga-Schütze. Der erfahrene Sportschütze und Trainer bewies Nervenstärke und holte den Punkt für seine Mannschaft zum knappen 10:9-Sieg, der den Gewinn der zwei Mannschaftspunkte und die Festigung des fünften Tabellenplatzes bedeuteten.

Medewitzer erneut ohne Wettkampfglück

Der Sonntag stand im Zeichen des Luftgewehrschützen, der ein wichtiger Tag für die Medewitzer Sportschützen bedeutete. Sie konnten in dieser Saison noch keinen ihrer Wettkämpfe gewinnen und standen somit mächtig unter Druck. Um sich von Abstiegsgefahr zu befreien, waren sie zu einem Sieg verdammt. „Das Schützenglück war aber auch dieses Mal nicht auf ihrer Seite“, stellte Wolf fest. Ihr Topschütze Otfried Bagusch, der auf Position 1 gesetzt war, musste sich erkrankt abmelden. So rückten die übrigen Schützen aus Medewitz um eine Position auf und Position 5 musste mit einem Reserveschützen besetzt werden. Die Wahl fiel auf Joachim Paul, der damit seinen ersten Einsatz in dieser Saison bekam. Den Vergleich gegen den SchV Senftenberg verloren sie knapp mit 2:3. In diesem Vergleich kam es gleich zweimal zum „Shot of“. Karin Paul besiegte ihre Gegnerin nach drei gleichen 10-Serien mit einer 10,8:10,3 und eroberte den wichtigen Einzelpunkt. Vereinskameradin Steffi Merkner verlor unglücklich 9:10. Der Wettkampfdruck dem Joachim Paul ausgesetzt war, konnte er widerstehen und gewann sein Duell souverän. Den zweiten Wettkampf gegen SV Glienicke/Nordbahn verlor Medewitz dann klar mit 1:4. Auch hier endeten die Entscheidungen in den Positions-Duellen knapp.

Von Udo Wolf

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