Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Polnische Freunde flott unterwegs

LAUFEN Polnische Freunde flott unterwegs

127 Teilnehmer erleben einen goldenen 36. Parkcrosslauf – Sieger werden Läufer der Wiesenburger Partnergemeinde Lwówek

Voriger Artikel
Zum mittlerweile 38. Mal durch den Park
Nächster Artikel
Enttäuschte Gesichter nach unerwartet klarer Pleite

Das noch relativ geschlossene Teilnehmerfeld kurz nach dem Startschuss.

Quelle: Dirk Fröhlich

Wiesenburg. Was für ein herrliches Laufwetter fanden die Läufer und Nordic Walker beim diesjährigen Parkcrosslauf des TSV Wiesenburg vor. Bei Sonnenschein und für November angenehmen Temperaturen um die 12 Grad Celsius kamen 127 kleine und große Teilnehmer zu dem beliebten Fläminglauf und erlebten ein paar tolle Neuerungen. Wie schon im Vorjahr war auch eine polnische Laufvertretung aus der Wiesenburger Partnergemeinde Lwówek mit dabei, von der auch bei der 36. Auflage einige auf’s Siegertreppchen laufen konnten.

Neuen Streckenführung entlang des Schlosses

Als Neuerungen präsentierte die veranstaltende Laufgruppe des TSV Wiesenburg beim 36. Parkcross neu vermessene Streckenlängen. Für den Nachwuchs standen wieder der 800-Meter-Lauf sowie die leicht verlängerten 3,3 Kilometer zur Auswahl. Neu waren die Streckenlängen über 5,1 und die 9,6 km. Die führten auch nach Wünschen einiger Starter in den Vorjahren erstmals am Wiesenburger Schloss vorbei, und das kam richtig gut an. „Das hat vielen richtig gut gefallen und einige meinten, dass wir das unbedingt beibehalten sollen“, sagte Hauptorganisator Carsten Neumann. Neu war auch die Würdigung der Gesamtsieger der jeweiligen Streckenlängen mit Pokalen. „Die Pokale vergaben wir zu Ehren von Horst Herre, der die Wiesenburger Laufabteilung mitbegründet und aufgebaut hat“, so Neumann.

Goldener Herbst am Lauftag

Er und seine Helfercrew mussten einen Tag vor dem Lauf noch einmal ausrücken, um einige durch Wildschweine aufgewühlte sowie durch Regen und Wind gezeichnete Streckenabschnitte in Form zu bringen, so dass alle Starter einen guten Laufuntergrund vorfanden. „Nur bei einer Wiesenüberquerung wurde es etwas nass und holprig“, bemerkte Neumann. Dass sich nach dem schmuddligen Wetter der Vortage der Herbst am Lauftag dann von seiner schönsten Seite zeigte, verblüffte Veranstalter und Teilnehmer . „Da haben wir schon ganz andere Jahre erlebt. Beispielsweise der Abbruch im Jahre 1980, als Glatteis ein Laufen unmöglich machte“, erinnert sich Neumann.

Polnische Läufer siegen über beide Langdistanzen

Pünktlich um 10 Uhr wurden dann am Flämingstadion der Kidslauf über 800 Meter und kurz darauf die 3,3 km für Kinder und Jugendliche gestartet. Die Ergebnisse folgen auf der Nachwuchsseite am Samstag. Die veranstaltenden Parkläufer freuten sich jedenfalls über die hohe Beteiligung des Nachwuchses. Immerhin machten sie über die Hälfte des Starterfeldes aus. Nachdem alle Teilnehmer auf ihre Strecken geschickt wurden, bog über die 9,6 km ein polnischer Läufer als Erster auf die Zielgerade. Kazimierz Chiwrot vom SWZ Lwówek siegte bei seiner zweiten Teilnahme, nachdem er sich im Vorjahr noch einem Wusterwitzer beugen musste. Schnellster Fläminger war Lokalmatador Erik Schmidt auf Rang drei. Bei den Frauen war Ina Wachsmuth vom RFV Niederwerbig nicht zu schlagen. Auch über die 5,1 km konnte mit Miecyslaw Lisek ein Starter der Wiesenburger Partnergemeinde den Sieg feiern. Mario Bundschuh von der Laufgruppe Borne war hier schnellster Fläminger. Seine Laufgruppen-Kollegin Andrea Maneck war schnellste Frau.

Carsten Neumann war jedenfalls sehr zufrieden mit dem diesjährigen Parkcross: „Großer Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und Eltern der kleinen Starter, die für einen reibungslosen Verlauf der 36. Auflage sorgten.“

Info : Alle Ergebnisse finden Sie unter www. tsv-wiesenburg.de/laufgruppe

 

Von Jörgen Heller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.