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Robin Ruhe sprintet wie ein Weltmeister

3. Radkriterium in Teltow Robin Ruhe sprintet wie ein Weltmeister

Beim 3. Radkriterium in Teltow gab es vor allem in den Nachwuchsklassen starke Teilnehmerfelder.

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Hobbyradsportler sind von großer Sause begeistert

Robin Ruhe fegt als Erster über die Ziellinie beim Rennen der U15-Schüler in Teltow.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Teltow. Als sich Robin Ruhe beim Zielsprint tief über den Lenker beugte, zeigte er noch mal sein großes Talent. Der 13-Jährige sprintete am Sonntag beim 3. Radkriterium in Teltow auf der 1,2 Kilometer langen Runde entlang der Rheinstraße wie ein Weltmeister und gewann in der Altersklasse U15. Kein Wunder, wenn dann Weltmeister Peter Sagan aus dem deutschen Profiteam Bora-Hansgrohe sein großes Vorbild ist.

„Das Rennen hat wirklich Spaß gemacht. Schnelle, flache Strecken und die Sprints liegen mir. Ich habe bei den Prämienspurts alles abgeräumt“, jubelte der Gymnasiast vom Marzahner Radclub aus Berlin, der in Zepernick (Barnim) wohnt. Dann hatte er aber ein Problem. Wie den Siegerpokal und die Sachprämien nach Hause bringen? „Ich bin mit meinem Vater mit dem Rad und in der S-Bahn angereist“, erzählte der taffe Bursche. Vater Fred Ruhe (49) war stolz auf seinen Sohn: „Das hat er gut gemacht.“

Auch beim Velothon gewonnen

Der Schüler der 8. Klasse, der früher Fußball gespielt hatte, wechselte vor drei Jahren zum Radsport. „Zuerst bin ich mit einem normalen Straßenrad beim Kids-Velothon gestartet“, erinnerte sich Robin Ruhe. „Das hat mir so gefallen, danach wollte ich ein Rennrad.“ Mit Erfolg. Denn bereits am Sonnabend gewann der Schützling von Trainer Michael Lemke das Schülerrennen in seiner Altersklasse beim Velothon in Berlin. Nächster Höhepunkt werden für ihn die Deutschen Meisterschaften in Linden (Baden-Württemberg) sein. Berliner Meister auf der Straße und Zweiter im Zeitfahren wurde er in diesem Jahr bereits. Ruhes großes Ziel: „Ich möchte mal Radprofi werden. Diesen Ehrgeiz habe ich.“ Und dann vielleicht wie Sagan und Co. bei der Tour de France starten. Das Sprinten kann Robin Ruhe jedenfalls schon ganz gut.

Justin Winzer triumphiert wie im Vorjahr

Eine Altersklasse höher, bei der U17-Jugend, machte es ihm Justin Winzer nach. Der 15-Jährige vom RC Charlottenburg hatte bei den Spurts zwischendurch und im Ziel nach 22 Runden die schnellsten Beine. „Meine Beine waren gut, das habe ich gleich beim ersten Prämienspurt gemerkt“, sagte der Schüler der 9. Klasse, der damit seinen Vorjahressieg in Teltow wiederholen konnte. Vor zwei Wochen war er bei einem ähnlichen Rennen Zweiter in Kladow gewonnen. Mutter Nicole und Vater Karsten zählten zu den ersten Gratulanten. In den Nachwuchsklassen wie bei der U13 mit fast 80 jungen Radsportlern gab es große Teilnehmerfelder. Das ist Ansporn für Rennchef Wolfgang Pfingsten, auch nächstes Jahr wieder ein Kriterium in Teltow zu veranstalten.

Von Peter Stein

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